Nationalpark Sliteres: Baltische Wildnis
Der Wald an der baltischen See besteht aus hauptsächlich aus den folgenden Teilen: Moos am Boden und Kiefern in der Höhe. Der Untergrund ist sandig, und Buntspechte klopfen gegen die Stämme. Ansonsten ist es vollkommen still. Kein anderes Geräusch, nur die Stille und die Spechte.
Unmittelbar am Wald der Strand. Er ist gerade und flach und weiss und meist völlig menschenleer. Die nächsten vierzig Kilometer bis nach Kolka sehen völlig ident aus. Hin und wieder entdecke ich Angler, aber an den meisten Abenden und untertags ist der scheinbar ewig lange Abschnitt von allem verlassen, was nicht fliegen kann.
Ein breiter Weg aus bleichen Brettern führt durch den Nationalpark Sliteres. Nicht den ganzen, aber ein kleines Stückchen unterhalb des gleichnamigen Leuchtturms, der gar fünf Kilometer landeinwärts steht. In diesem sumpfigen Gelände aus Wald und Schilf leben Elche und Luchse, Biber und Fischadler. Eine wilde Gegend, die ihrem Etikett gerecht wird.
















