Lashgarak: Akklimatisation


Die Tage in Teheran sind vorerst vorüber. Sama packt uns noch eine Jause für die Fahrt in den Norden ein, dann zischen wir vom Busbahnhof West bis nach Marzanabad, wo wir in ein Sammeltaxi nach Kelardascht einsteigen. Auf das Geländefahrzeug warten wir eine Stunde, mit dem Permit (für das Bergsteigen: 30US$ pro Nase) geht es in den letzten Winkel eines Tales, von wo wir nochmals gute zwei Stunden zu Fuß und beladen brauchen, um am Hesarchal Camp (3.800 m) anzukommen. Ein schönes Hochplateau mit grünen Hügeln und schroffen Hängen, braunen Gipfeln und einer kleinen Zeltstadt.

Am nächsten Morgen schlafen wir erstmal aus. Die Höhe ist nur bei schnellen Bewegungen zu spüren. Die erste Tour bringt uns auf den Lashgarak (4.320 m) und ist, wie die gesamte Woche hier, nur auf ein Ziel ausgerichtet: die Nordroute des Damavand. Akklimatisation ist mühsam, aber auf dieser Hochebene mindestens genauso schön und aufregend. Vom Lashgarak starten wir zu einer kleinen Rundtour entlang des Grates zum Hezar Cham (4.317 m) und zum Gardooneh Kooh (4.402 m), auf dessen Gipfel wir kurzerhand einschlafen. Dummerweise ohne Sonnencreme auf der Nase, die sich über die nächste Woche prächtig schälen wird.



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