Breithorn: Von Türmchen im Nebel
Endlich am Grat falte ich die Stöcke zusammen, versorge sie am Rucksack und beginne einen langsamen Aufstieg auf nassen und rutschigen Felsen. Die Wolken drücken mächtig herein, schieben sich zwischen mir und den Latschen und den Felsköpfen. Es regnet seit Stunden in Strömen, aber das macht die Szenerie hier nur noch schöner: ein Berg wie eine Kathedrale, dessen Türmchen nur einzeln zu sehen sind, während das Schiff in einem Nebel untergetaucht bleibt.
Vom Gipfel des Breithorn (2.081 m) sehe ich vielleicht zwanzig Meter weit. Das Kreuz steht aufrecht und einsam an diesem Ort, nicht einmal Dohlen wollen heute von meinem Snickers was abhaben. Etwas Wind frischt auf, die Nässe wird kälter, ich ziehe die Kapuze über und betrachte die Welt wie aus einem Schneckenhaus. Nicht einmal die Kellaspitze ist zu sehen.

vom Breithorn ist nicht viel zu sehen

zehn Meter vor dem Gipfelkreuz
Wieder auf der Sterisalpe (1.441 m) trotte ich etwas eintönig die Straße herab, in vielen Kehren geht es zurück nach Sonntag.
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Über dieses Blog
„Super gsi – Beginner’s Mind“ berichtet über Mark’s Reisen und Outdoor-Aktivitäten, meist Skitouren, Bergsteigen und Bike-Touren. Mehr dazu hier…














