Schafgafall: Wegsuche
Mit Stefan geht es an diesem verregneten Vormittag zum Schafgafall (2.414 m) hinauf. Eigentlich ein recht unbedeutender Gipfel im Rätikon, aber bei Nieselregen und Nebel ein gut machbares Ziel auf einer immer kleiner werdenden Liste offener Bergtouren in Vorarlberg. Die Bedingungen, ähnlich wie gestern auf der Geisterspitze – nass, windig und tiefhängende Wolken, machen die Wegsuche zu einem Ratespiel, da die Sicht gerade mal 100 Meter beträgt. Wir laufen zunächst zu weit, zur Lünerkinne (2.155 m), was aber etwas unterhalb der Wolkendecke einen interessanten Blick ins Rellstal gewährt.

am Gipfel des südl. Schafgafall
Als wir dann den Einsteig finden, ist der Aufstieg eine Kleinigkeit. Den Gipfel des südl. Schafgafall markiert ein Steinhaufen mit einem etwas lieblos drein steckenden Holzpfahl. Auch die Sicht ist gleich null. Es gibt also nicht viel zu tun, wir packen noch ein Snickers in den Mund und verlassen den windigen Ort zum Lünersee hinunter. Die Douglas-Hütte hat aber auch an so einem verregneten Tag Vollbetrieb. Die Bahn fährt die Leute gemütlich hinauf, es wird gegessen, aus dem Fenster geschaut, und wieder hinunter gefahren. Derweil ist das interessanteste Stück wie immer der Böse Tritt.
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„Super gsi – Trails & Raids“ berichtet über Mark’s Reisen und Outdoor-Aktivitäten, meist Skitouren, Bergsteigen und Bike-Touren. Mehr dazu hier…















