Almplatten: griffig, heiß, Büstenhalter
Die ersten Tritte in den Wasserrillen der Almplatten (Loferer Steinberge) wecken Erinnerungen. An Stoss, an Brüggler, an die Plattnitzerjochspitze. An alle diese typischen wasserbedingten Verformungen des Kalks. Zunächst ist es seltsam, den Fuß da hineinzuquetschen, dann mit der Hand diesen scharfen Griff zu packen, sich dagegen zu stemmen. Mit der Zeit gewinnt man Vertrauen in Gummi und Hand, läuft fast schon affenartig diese Kanäle hoch. Die Reibung passt, das Wetter auch. Es brennt auf uns herunter, aber der Fels ist trocken, und um das geht`s beim Klettern.
Die vier-fünf Längen sind für uns heute eine gute Einstiegspartie. Michael, kenne ich noch aus gemeinsamen Miliz-Übungen, und ich treten zum ersten Mal als Seilschaft an. Handling, Kommandos, Kennenlernen. Alles geht glatt, hinauf wie hinunter, einen BH in der Wiese finden wir auch noch. Die Almplatten (unsere Route: Ois Guade) sind einen Besuch wert, alles da von leicht bis schwer, auf 400 Routen verteilt. Da gibt’s kein Gedränge. Nur Wasser gibt’s nicht, also besser in Kübeln mitnehmen.

riesiges Klettergebiet, für uns ein Nachmittag
Wir sind bereit für mehr. Morgen der richtige Test. 31 Seillängen, oder so.
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„Super gsi – Trails & Raids“ berichtet über Mark’s Reisen und Outdoor-Aktivitäten, meist Skitouren, Bergsteigen und Bike-Touren. Mehr dazu hier…
















