Krabachspitze: kein Hitzefrei
Der frühe Aufbruch ist kein Garant mehr für einen hitzefreien Aufstieg. Die Luft ist warm, und die aufgehende Sonne tut ihr übriges. Schon seit Wochen. Gestern am Naafkopf, letzte Woche auf der Glongspitze. Von Zürs (1.717 m) ist es zwar ein Katzensprung zur Stuttgarter Hütte (2.310 m), aber ein schweisstreibender. Erst am Grat kommt so etwas wie eine Brise auf und erfrischt Körper wie Geist. Wir biegen ab gegen Norden und folgen dem Trampelpfad (645) zur Rauhekopfscharte (2.415 m), vorbei an einigen größeren Wandergruppen.
An der Scharte biegen wir abermals vom Weg ab, diesmal etwas weglos hinauf auf den Rauhen Kopf (2.520 m). Ein bißchen Schotter, ein bißchen Blockkletterei, und dann einfach mal hinsitzen und jausen. Stefan’s Fernglas kommt uns sehr gelegen: Adler, Murmeltiere, Funkmast.

Rauher Kopf (li) und Krabachspitze (re)
Wir kehren wieder auf den Wanderweg zurück, folgen diesem ein paar Hundert Meter gegen Süden, um dann wieder ins freie Gelände nach Osten abzubiegen. Wir suchen uns eine passable Aufstiegsroute zur benachbarten Krabachspitze (2.522 m) und müssen nochmals gute 200 Höhenmeter hinauf. Geht auch ohne Probleme, nur der Schotter ist einfach lästig. Oben auf dem Gipfel, kein Kreuz mehr, sondern nurmehr ein Stecken, ein Grashügel mit viel Aussicht. Wie schon auf der Göppinger Hütte bleiben wir auf der Stuttgarter auf der Terrasse auf ein Skiwasser und Apfelkuchen. Was sein muss, muss sein.
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„Super gsi – Trails & Raids“ berichtet über Mark’s Reisen und Outdoor-Aktivitäten, meist Skitouren, Bergsteigen und Bike-Touren. Mehr dazu hier…

















