Ötscher: zwischen Bär und Skipiste
Der Weg hinauf begeistert mich wenig. Breite Forststraße, auf der LKWs fahren, dann die vernarbte Skipisten-Landschaft zum Ötscherhaus. Erst ab dem Grat ist so etwas wie ein Wanderweg zu gehen, der sich zwischen Latschen und kleinen Felsformationen gemächlich zum Ötscher (1.893 m) zieht. Ich habe mir auch nicht viel von dieser Tour erwartet, wollte aber doch mal wissen, was denn der berühmte Ötscher so kann. Der Rundumblick ist beeindruckend und wie an diesem Tag recht weit – gegen Süden die Kalkwände der nahen Alpen, gegen Norden das Donautal.
In den ersten Minuten spüre ich noch die Radtour um den Ötscher in den Knochen, dann eher die schwüle Hitze des Morgens. Am liebsten wäre mir Regen und Nebel gewesen. Für eine Familienwanderung ist der Ötscher ideal, und für eine Tour vor der Arbeit genauso – als Trailrunning-Piste. Ist man früh genug am Gipfel, so hat man ihn allein. Und da ist einem die Skipistenlandschaft weiter unten reichlich egal. Wer hinter die Skikulisse des Ötschers schauen möchte, dem ist das Buch von Werner Gamerith – Ötscherland: Natur erleben zwischen Bauernland und Bergwildnis – empfohlen. Besonders interessant dabei: der Ötscher-Bär.

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