Kremstal: Fels, Moos, Boulder
Das Wochenende beginnt mit einer Flucht aus St.Pölten, in die Wachau. Immer wieder bin ich überrascht, wie vielfältig diese Gegend sein kann. Besonders im Hinterland. Jedes kleine Kaff hat scheinbar eine Burg, eine Ruine oder ein Schloss. Weißenkirchen, Albrechtsberg, Lichtenau. Dazwischen ist die Burg Hartenstein, versteckt im Wald, oberhalb einer Klause im Kremstal. Hier mache ich einen Halt, suche nach Gneis-Felsen, die hier irgendwo feine Boulder versprechen. Ich brauche etwas Zeit, etwas Kletterbares zu finden, aber auch das ist etwas experimentell, mit viel Moos und Dreck, aber ansonsten festem Fels. Das kommt mir sehr gelegen, denn es tröpfelt leicht, der Fels bleibt griffig und allzu lange halten es meine Hände so früh im Training noch gar nicht aus. Klettern, klettern, klettern. Steigern. Griffe und Tritte, alles ohne Seil, also sich überwinden. Später, im Auto am Lenkrad, fühle ich die rauhe Haut der Hände. Dann bin ich zufrieden, ich habe mit ihnen gearbeitet.

bouldern im Gneis, zwischen Moos und Laub
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„Super gsi – Trails & Raids“ berichtet über Mark’s Reisen und Outdoor-Aktivitäten, meist Skitouren, Bergsteigen und Bike-Touren. Mehr dazu hier…















