Der lange Weg zurück


15 Monate on the road hinterlassen Spuren. Besonders am Körper. Bergsteigen, Skitouren, alle Aktivitäten am Berg zehren aus. Sie belasten einige, wenige Muskelgruppen und trainieren spezifische Fähigkeiten. Der Rest baut ab. Aber das Jahr geht weiter und neue Aufgaben warten, im Fels, Schnee und Eis. Aber bevor Träume von einem Couloir oder einer Expedition Realität werden können, will ich wieder zurückkehren zu meiner alten Form.

auf dem Weg zurück
der lange Weg zurück

Der lange Weg zurück beginnt in den Ostalpen. Berufsbedingt verbringe ich den Monat Mai in der Gegend um St. Pölten, für einen Bergmenschen eigentlich harte Lebensbedingungen. Keine Berge, aber viele Äcker. Es ist heiss und stickig. Mir fehlt die klare, kalte Luft, der Schnee und alles was dazu gehört. Aber es ist ein guter Ort, um mit seinem täglichen Trainingsprogramm zu beginnen und es in den Alltag zu überführen, weil es hier kaum Ablenkungen gibt. Laufen. Maximalkraft in den Fingern. Körperspannung. Kletterkoordination. Kraftausdauer. Schon nach einer Woche beginnt der Körper auf die neuen Reize zu reagieren. Die Wochenend-Ausflüge in die Berge (z.B. Rax, Schneeberg) bringen alles unter einem Hut: lange Wege, Technik bei der Ausübung, Lebenszeit draußen. Das Training mit etwas System macht Sinn. Für jemand, der das Bergsteigen als eine alpine Disziplin der Geländebewegung in Fels, Schnee, Eis betrachtet, ist so ein Programm recht komplex und erfordert on the road auch einiges an Flexibilität und Durchhaltewillen.

Hartes Training benötigt auch immer ein Ziel als Motivation. Das Ziel sind meine Bergreisen, besonders die Großen im Winter. Auch die Planung dazu läuft auf Hochtouren. Nur so viel dazu: die Träume sind groß und weit. Jetzt heißt aber zuerst, Klimmzüge zu machen, Liegestütze zu drücken und viele Boulder zu klettern, Kanister zu tragen und Trails zu laufen.

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Reisen und die Natur, inklusive Skitouren, Bergsteigen und Wanderungen, das sind die Inhalte meines Blogs „Super gsi – Beginner’s Mind“. Mehr dazu hier…