Rørnestinden: Die Freude ist ganz auf meiner Seite
In Lyngseidet sind die Skitouren-Gruppen nur so am Ausschwärmen. Im Supermarkt, im Café, auf den Straßen. Unverkennbar Kontinentaleuropäer: Mammut-Jacke, Salewa-Hose, LaSportiva-Schuhe. Da ist es nur gut, dass ich mich früh auf dem Weg mache, da ist niemand unterwegs. Das erste Mal, dass ich aufwache, es ist schon hell, schaue ich auf die Uhr: 02.30. Uh, ich dreh mich noch mal um im Auto, aber um Fünf geht’s nicht mehr anders und ich mache ich abmarschfertig. Eine Stunde später steche ich in den schneebedeckten Wald und suche mir einen Weg durch das recht dichte Gebüsch. Mein Ziel: Rørnestinden (1.041 m).

um 06.30 schaut die Welt schön aus
Es ist keine Gewalttour, die Wegfindung ist jedoch interessant und der Gipfel von seiner Nordseite prächtig. Ich bin um Acht oben, der Schnee wird schon leicht firnig, die Sonne brennt hinunter und ist nur mit der kalten Luft erträglich. Ganz anders als gestern am Daltinden. Harscheisen brauche ich dennoch im Gipfelhang, und die Abfahrt ist sehr lässig. Steil und flott, und im Wald fast schon ein Kong-Klassiker: extrem eng. Um 9.15 bin ich im lokalen Coop, trink einen Kaffee und mache mich für Tromsø bereit. Ich brauche eine heisse Dusche.

die Schneehühner lassen sich von mir nicht stören
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Über dieses Blog
„Super gsi – Beginner’s Mind“ berichtet über Mark’s Reisen und Outdoor-Aktivitäten, meist Skitouren, Bergsteigen und Bike-Touren. Mehr dazu hier…















