Mount Blackmore: Pulvertag in der Gallatin Range


Es fällt Schnee, spärlich, aber ständig, und das genügt, bei etwas frischem Wind von West, eine hübsche Pulverdecke in windabgewandte NO-Hänge zu bilden. Nach mehr als sechs Tagen Skitouren-Pause für meine Begleiterin ist die Blase am Innenfuss schon recht gut verheilt, und mit extra-Tape und altem Innenschuh geht’s nach zwei Tagen Eisklettern im Hyalite Canyon wieder mit den Ski in die Berge. Unser Ziel: Mount Blackmore (3.095 m) in der Gallatin Range, unweit des Hyalite Reservoirs (2.042 m).

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abgeblasene Westhänge

Die Route ist, orientierungstechnisch, sehr einfach. Dem recht breiten Wanderweg 324 folgend, meist durch dichten Wald, bis zum Blackmore Lake. Von hier geht es etwas steiler, dem Blackmore Creek nach, in einen Talabschluss, der vom Elephant Peak und dem Mount Blackmore bewacht wird. Anstatt über den steilen Anstieg zum Sattel zwischen den beiden Häuptern aufzusteigen, steuern wir direkt von Ost über einen bewaldeten Rücken auf den Gipfel des Mt. Blackmore zu.

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windumkämpfter Ostgrat zum Mount Blackmore

Am Grat selbst bläst der Wind mit zunehmender Geschwindigkeit, aber auch am Gipfel ist es relativ gemütlich. Die Wolkendecke zieht sich zusammen, und im böigen Wind fahren wir bei bestem Pulver zum Blackmore Creek ab. Sehr fein, mal sehr locker den Berg herunterzukurven. Der Weg zurück zum See und später zum Parkplatz ist zwar lang, aber wir machen dank der guten Bedingungen schnelle Fortschritte, ohne die Kontrolle in der engen Waldabfahrt zu verlieren. Mehr Schneefall ist angesagt, der Winter kommt nach Bozeman zurück.

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die wilde Gallatin Range


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