Eastern Sierra: Winter in der Wüste
Zwei Tage bin ich nun auf der Straße von Los Angeles nach Norden in die Eastern Sierra unterwegs. Langsam, weil’s so schön ist. Es sind bekannte Stationen. Ich habe keine Veranlassung, in den Straßenatlas zu schauen, wohin ich den Wagen steuern muss. Das Büssle schnurrt nach einem Total-Service in Santa Monica, die Lebensmittel sind gebunkert und der Verkehr dünnt sich dermaßen aus, dass ich einfach mal ohne Nachdenken am Pannenstreifen stehen bleibe, um die Szenerie zu genießen. Winter in der Wüste.
Ja, Winter in der Wüste. Der warme Braun-Ocker Ton des Sandsteins, das Graue der niedrigen Büsche, das Weiße des Schnees in den Rinnen der nahe liegenden Berge, und dann das Oliv-Grüne der kalifornischen Nadelbäume. Eine wunderbare Farbmischung, an der ich mich nicht satt sehen kann. Besonders im Morgenlicht gewinnt die Landschaft nochmals an Dramatik. So viele Erinnerungen an den letzten Mai! Lone Pine, Bishop, Tom’s Place. Und dann Mammoth Lakes. Ein Bergsport-Ort erster Güte. Ski, Fels und Eis. Ich warte auf Vicente (mein geplanter Kletterpartner vom Alpamayo/Peru, der mit einer Darmgrippe ausfiel), mache die Ski startklar (Dynafit-Bindungen in den USA montieren zu lassen ist nicht überall zu haben) und fülle den Gastank auf. Hey hey, lass‘ die Eiskletterei beginnen!
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Über dieses Blog
„Super gsi – Beginner’s Mind“ berichtet über Mark’s Reisen und Outdoor-Aktivitäten, meist Skitouren, Bergsteigen und Bike-Touren. Mehr dazu hier…
















