Auf dünnem Eis in Lee Vining
Der Winter hat mich wieder. Mit Vicente geht’s nach Lee Vining zum Eisklettern. Die Luft ist klar, angenehm bei -5° C und trotzdem sind die Felswände hier kaum mit Schnee oder Eis bedeckt. Wir fahren in einen kleinen Canyon unweit der Passstraße (Tioga Pass) und treffen dort auf John, meinen Freund aus Rainbow. Gemeinsam mit Hund Mountain steigen wir zu den Eisfällen hoch.
Die Dürre in Kalifornien hat auch hier seine Spuren hinterlassen. In normalen Wintern sind hier mehrere Dutzend Routen zum Eisklettern vorhanden, diesmal finden wir gerade mal zehn. Aber die sind genau richtig, um wieder ins Eisklettern zurückzufinden. An diesem Tag klettere ich alles top-rope, finde zurück zu meiner Technik.

meine zweite Route am ersten Tag
Als wir am nächsten Tag wiederkommen, um die schwierigeren Routen anzugehen, ist ein Freund von Vicente dabei: Johnnie aus Vancouver. Ich mache meinen Vorstieg, klettere WI4 und Mixed, baue Stände und Abseilstationen. Der Tag ist kurzweilig, jeder von uns erzählt von seinen Ideen und Plänen für die nächsten Touren, ob im Fels, Eis oder Schnee. Unter uns gibt’s nichts anderes als Berggeschichten. Müde aber sehr glücklich kehre ich wieder ins Tal nach Lee Vining zurück. Wir haben noch einen Tag gemeinsam und spekulieren mit Felsklettereien.

Johnnie in einem Mixed-Abschnitt
Ring of Fire T-Shirts
Über dieses Blog
„Super gsi – Beginner’s Mind“ berichtet über Mark’s Reisen und Outdoor-Aktivitäten, meist Skitouren, Bergsteigen und Bike-Touren. Mehr dazu hier…














