Auf dem No Name Peak, aber große Namen am Parkplatz
Das Hoch über Salt Lake City hält an und die Tourenauswahl ist immer noch beträchtlich. Wir gehen nicht wie gestern in den Big Cottonwood Canyon, sondern in den kleineren Bruder – den Little Cottonwood. Wir sind etwas spät dran – unser Büssle muss mal zur Getriebepflege, aber dann sind wir rasch auf dem Weg und mit meinem Insiderwissen finden wir auch ohne Probleme die richtigen Abzweigungen bis hin zum White Pine Lake.

durch den White Pine Creek Canyon

und hinauf zum No Name Peak 10718′
Von hier wird der Aufstieg gegen Westen etwas steiler, und die letzten 50 Höhenmeter nehmen wir mit den Ski am Buckel. Über einen leichten Grat geht es zum No Name Peak (Peak 10718, 3.267 m), von wo wir wieder in die nächste Scharte einige Meter absteigen. Gipfelrast, Skiumbau, Bergheil. Und schon geht’s im mittelsteilen Couloir abwärts. Die Ausfahrt wird pulvriger, und unser Slalom durch die lichten Wälder ein Vergnügen. Wir sind also rasch wieder am Ausgangspunkt unserer Tour ohne Wolken und milden Temperaturen, essen eine Kleinigkeit und begrüßen wenige Minuten später Eva aus Klagenfurt neben unserem Büssle. Ihr ist natürlich unser Kennzeichen aufgefallen. Mit dabei ist ihr Mann, Steve House, vielleicht der interessanteste Alpinist der letzten Jahre, und Vorwort-Verfasser seines Titels „Training for the New Alpinism: A Manual for the Climber as Athlete“, Mark Twight, ebenso ein wilder Hund des Alpinismus. Wir plaudern ein bißchen über Steve’s Alpin Coaching Programm und unsere Reise. Das nenn‘ ich eine Skitour – das Beste kommt am Parkplatz!

Blick in den Red Pine Creek Canyon

und los geht’s durch den ersten Couloir
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Über dieses Blog
„Super gsi – Beginner’s Mind“ berichtet über Mark’s Reisen und Outdoor-Aktivitäten, meist Skitouren, Bergsteigen und Bike-Touren. Mehr dazu hier…













