Mount Wilcox – über dem Icefields Parkway


Nach unserem ersten Gipfel – Lady MacDonald bei Canmore – gab’s in Banff die Belohnung in Form von einer heißen Thermalquelle. Im Dauerregen des Abends liegen wir stundenlang wie auf Island in Hvargedi im warmen Pool. Die Nacht bleibt kühl, es klart aber auf und trotz schlechter Vorhersage bleibt es trocken. Wir fahren gegen Norden den Icefields Parkway hinauf, und kurz vor dem Infocenter biegen wir ab – es geht auf unsere zweite Bergtour, zum Wilcox Peak.

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im Jasper Nationalpark

Der Mount Wilcox (2.884 m) macht einen schroffen Eindruck und von Süden ist sein langer Grat schön zu sehen. Der Aufstieg zum Grat geht durch dichten Wald, dann über eine Hochebene. Hier tummeln sich einige Touristen, die wir aber bald verlassen, als wir uns vom Wilcox Pass dem eigentlichen Berg zuwenden. Es geht steil hinauf, aber einfach, und dann etwas unterhalb des Grats immer weiter zum Gipfel hoch. Der Fels ist etwas brüchig, aber es macht Spaß, hier leichteste Kletterstellen noch komplexer zu machen. Vom Gipfel des Mount Wilcox sehen wir gegen Westen fast auf das Eisplateau am gegenüberliegenden Athabasca-Gletscher. Scheint eine interessante Touren-Gegend zu sein.

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links der Athabasca Gletscher

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unser Tagesziel: Mount Wilcox und der SO-Grat

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Blick vom Gipfel des Mount Wilcox nach Süden

Am Parkplatz gibt’s für uns die obligate Solardusche, bevor wir die anderen einhundert Kilometer auf dem Icefields Parkway bis nach Jasper zurücklegen. Hier irgendwo wollen wir wieder einen Stellplatz für die Nacht finden – wir haben noch einen ganzen Tag im Jasper Nationalpark eingeplant. Bleiben könnten wir wohl Monate.



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