Lady MacDonald – windig, neblig, Felskontakt


Die Rockies sind da und mit uns eine Schlechtwetterfront. Also kein Klettern am ersten Tag nach Calgary in Canmore, dafür ein Wanderausflug zur Lady MacDonald (2.606 m). So nah am Banff Nationalpark rechnen wir mit reichlich Grizzly Aktivität, besorgen uns einen Bärenspray und marschieren durch den Wald hinauf zum abgebrochenen TeaHouse. Einzig ein Moufflon-Pärchen kommt uns entgegen. Es bleibt bewölkt, aber trocken, und als wir nun an den nackten Gipfelgrat kommen, zieht Nebel auf. Endlich können wir in leichter Kraxlerei am Grat etwas Felskontakt haben – wie haben wir das schon seit Wochen vermisst. Am Steinmann-Gipfel bleiben wir eine Jause-lang, bevor wir wieder zurück eilen. Erst in Canmore fängt es leicht zu tröpfeln an.

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Nördlich von Canmore: die Kananaskis

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Blick ins Tal nach Canmore

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am Gipfelgrat kurz bevor Nebel aufzieht

Auch in der Stadt sind wir „erfolgreich“. Wir finden eine passable Infrastruktur vor, mit allen Möglichkeiten für den Winter – Langlauf, Skitouren etc. Könnte mal eine Winter-Idee sein. Wir ergänzen unsere Vorräte und Infos zur Gegend, und fahren am späten Nachmittag weiter nach Banff. Hier geht es wesentlich touristischer zu, ist uns aber auch recht. Am Info-Center sehen wir, welche Wanderwege wegen Bärenaktivitäten, Hochwasser oder sonstigem gesperrt sind. Einen Stellplatz finden wir etwas oberhalb der Stadt, ein Karibu kommt uns im Wald entgegen und wir freuen uns schon auf die Hot Springs. Da lassen wir uns wieder so richtig aufweichen, bevor die nächsten Berge dran sind. Sehr easy hier, das Leben im Büssle.



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