Trek Landmannalaugar nach Skogar: Tag 1


Nach einer feinen Nacht am Camping-Platz in Reykjavik fahren wir per Bus zum Busterminal BSI, und sogleich weiter Richtung Landmannalaugar, der Beginn unseres 4-Tages-Trek nach Skogar. Ein Wort zum Camping-Platz in Reykjavik: riesig, dementsprechend umtriebig, und wenn man dumme Nachbarn hat, auch entsprechend laut. Am Camping selbst kann man sich Info-Material besorgen, Karten, aber auch Gaskartuschen (mit Ventil oder nicht).

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Geo-Thermal Werke

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erkaltete Lava

Die Fahrt nach Landmannalaugar dauert gute vier Stunden, mit ein paar kleineren Aufenthalten. Der Bus ist voll, alle wollen ins Hochland. Nicht umsonst ist das der populärste Trek in Island – wegen seiner Schönheit, aber auch wegen seiner Nähe zu Reykjavik. Ein Platz auf der rechten Bus-Seite verspricht die etwas besseren Ausblicke. Die Fahrt bietet viel, das Panorama ist schon hier abwechslungsreich, außer man schläft, wie sie, immer. In Landmannalaugar ist man auf die Busse gut vorbereitet, alles ist vorbereitet. Wir tragen uns kurz in das Besucherbuch ein und marschieren sofort weg. Das ist auch gut so, es laufen hier recht viele Leute in der Gegend herum. Bald sind wir auch die zahlreichen Tagesausflügler los, die man hier hinter jedem Stein findet.

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in Landmannalaugar

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Der Weg ist gut beschildert, man folgt ihm durch eine wilde Landschaft. Rauchende Böden, Lavafelder, Schluchten, Schneefelder. Das Marschieren geht gut. Der Regen beginnt nun, und wir steigen zum ersten Mal in unsere Regenklamotten. Wir werden sie nun nicht mehr ausziehen. Die erste Etappe geht ein wenig aufwärts, nach Hrafntinnusker, und ist gute 12 Kilometer lang. Wir wollen uns in dieser Hütte aufwärmen, das geht aber nur gegen Bezahlung. Wir packen also unsere Sachen und marschieren weiter, mit gewaltigen Aussichten bis nach Alfavatn, das sind nochmals 12 Kilometer.

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gebackene Erdschichten

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auf diesem Trail ist man fast nie allein

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Schneefelder auf 1.000 m Seehöhe – im August

Letztlich, am See im Zelt liegend, sind wir recht froh über die trockene Behausung und das warme Essen. In Sekunden sind wir dann auch schon eingeschlafen, und wollen morgen auch nicht so früh raus – es folgt eine Kurzetappe nach Botnar.

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wunderschön – hier rechts der See bei Alftavatn



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