In Kitzbühel in den Wolken
Leogang hatten wir nach einer stürmischen Nacht und nach einem feinen Morgenlauf in Richtung Westen verlassen. Das schlechte Wetter erlaubte keinen sicheren Bergtag, also entschlossen wir uns für eine Mountainbike-Runde in der Nähe von Kitzbühel. Die Stadt selbst gefiel uns weniger – sehr viel Jet-Set, fette Autos, Pomp und angesoffene Frauen älteren Semesters. Die Gegend um die Stadt herum kann aber auch ganz anders sein.

die Nachmittagsrunde bei Oberaurach
Über Oberaurach fuhren wir die Route 242 zur Brandneralm, zunächst über einen steilen, aber gut befahrbaren Almweg; und dann weiter unter der kleinen Gebra im Schiebetempo und bereits in den grauen Regenwolken zur nächsten Alpe (Hochwildalm), bevor es auf einer Schotterpiste wieder flott ins Tal ging. Die Abfahrt war kalt, die Finger an der Lenkstange klamm. Ein Schläfchen am Nachmittag hatten wir uns verdient.

Blick auf Kitzbühel und die Streif (Bildmitte)

lästige Schiebepassage in den Wolken
Wer nach Kitzbühel zum Mountainbiken kommt, der kann sich im Tourismusamt eine MTB-Karte um drei Euro kaufen. Die Karte bietet eine Vielzahl an Strecken. Die Tourismus-Info ist nett und hilfsbereit. Das Essen im Restaurant Zinnkrug ist gut, der Chefkellner hat es aber nicht ganz mit seinen Manieren. Am nächsten Morgen verabschieden wir uns vom anderen Bus – Steffi und Peter schlafen noch aus, wir sind schon wieder auf der Landstraße.












