Sella di Leonessa: fast schon eine alpine Runde
Waren wir auf unserer Einstiegsrunde über Spoleta überzeugt, in Umbrien dem Schnee für die Dauer des Aufenthalts nur in Erinnerungen zu begegnen, so wurden wir heute aufgerüttelt. Ja, in Umbrien gibt es tatsächlich Pässe, die diese Tage noch von Schneefräsen geräumt werden.

auf schattigen, fast autofreien Wegen nach Leonessa
Die Runde, die uns in der Nähe von Rieti zuerst durch eine lange, bewaldete Schlucht bis nach Leonessa bringt, beginnt unerwartet spät (Reifenpanne schon vor der Abfahrt) und wird recht warm. Erst auf dem Weg zurück um die Monti Rieti kommt etwas frischer Wind auf. Wir staunen nicht schlecht, als wir uns langsam Schneefeldern nähern, dann gar auf der Straße darüber fahren. Kurz unterhalb des Passes Sella di Leonessa (1.900 m) sind die Schneewände gute 1,5 Meter hoch. Wir staunen und begeben uns auf eine unendlich lange Abfahrt bis fast vor die Tore Rietis.
Die letzten zwanzig Kilometer einer gut 90km-langen Runde mit etwa 2.150 m Anstieg fahren wir durch historische Dörfer und Städtchen, teils auf dem Weg des Franz von Assisi. Aber das sehen wir vielleicht ein ander mal.














