Monti Sibillini: die letzte Runde
Unsere Zeit in Umbrien neigt sich ihrem Ende zu. Gestern noch am Abend wieder fein ein paar Längen in Ferentillo geklettert, dann im Shirt draußen um neun Uhr abends gegessen. Dolce vita.
Das Aufstehen fällt uns etwas schwer, aber wir wollen früh raus. Heute wird’s heiß, und wir wollen über die Baumgrenze. Wir starten in Norcia (604 m), der Trüffelstadt Umbriens, und führen die Räder hinauf zum Fuorca d’Ancarano (1.008 m). Von hier ist es ein leichtes Rollen an Preci vorbei bis ins obere Valnerina (ca. 456 m). Hier führt uns die Straße schließlich eher flach bis nach Visso (607 m).
Die Sonne ist draußen, wir trinken viel. Wir sind nicht die einzigen Rennradler, schon die ganze Woche. Über Castelangelo (780 m) erklimmen wir den nächsten Pass, Passo di Gualdo (1.496 m) und fahren ab und wieder hinauf nach Castelluccio (1.452 m), welches einen sehr netten Eindruck macht.
Über die große Hochfläche des Piano Grande geht’s flott zur nächsten Anhöhe, Valico, bevor wir eine angenehm lange Abfahrt bis nach Norcia in Angriff nehmen. Das war’s, die letzte Runde in Umbrien, diesmal quer durch den Nationalpark Monti Sibillini.

















