Firnige Verhältnisse auf der Güntle Spitze
Die Gelegenheiten muss man wahrnehmen. Ist man in Umbrien, so gilt es sich das Umland anzuschauen, die Apenninen, die Bergdörfer. Am besten mit dem Rennrad, da lassen sich schöne Distanzen überbrücken und dennoch alles auch am Straßenrand mitzubekommen, manchmal mehr, als einem lieb ist.

Streckenprofil – 90km, rund 1.700 Hm
Die jüngste Runde führt uns von San Anatolia die Narco über Gavelli nach Monteleone, eine echte Bergstrecke mit rund 1.000 Höhenmeter Anstieg. Kurz vor Monteleone knallt es wiedermal, ein Platten am Vorderreifen. Bald sind wir in Cascia, einer sehr netten Kleinstadt mit viel Charme und Historie. In der Entfernung sehen wir die Sella di Leonessa.
Noch einmal geht es über eine längere Anhöhe, bevor wir zur langen Abfahrt ausholen. Zunächst nach Norcia, und dann durch das enge Tal des Sordo ins Valnerina, schließlich wieder zum Ausgangspunkt. Diesmal hatten wir öfters einen ruppigen Straßenbelag, das eine Auge schaut immer aufmerksam zum Boden. Viel Sonne und wenig Wind, jede zehn Meter ein anderer Geruch der Flora. Das ist Umbrien, besonders hier im Hinterland von Perugia.













