Impressionen aus Florenz
Das Wetter war heute ein wenig auf der Kippe: sehr warm, teils böig, und von Süden und Westen Bewölkung aufziehend. Wir beschlossen, eine Kurztour in nicht allzu große Höhen zu machen, die Lawinengefahr stieg gegen Nachmittag auf „3“ an.
Um Mittag herum und nach Nachtdienst ging es also von Bad Hopfreben (1.007m) zunächst zum Üntschenberg Alpweg Die vielen Autobahnkilometer haben wir doch recht bald hinter uns gebracht, den San Bernardino ohne Schnee passiert, und auch die krassen Benzin-Preise an italienischen Autobahntankstellen überstanden. Letztlich haben wir auch einigermaßen zielsicher unser Hotel angesteuert. Der Sonntag Abend gehört also Florenz.
Florenz, ein Name, der in so vielen Geschichtsbüchern steht, für so vieles in der Kunst und Architektur herhalten muss; Florenz, das wollten wir mit eigenen Augen sehen und seine Luft riechen, bevor es noch weiter durch die Toskana in den Süden geht. Wir wurden nicht enttäuscht, was man von vielen anderen Städten mit großem Namen nicht behaupten kann. Caesar hatte also keine schlechte Idee gehabt, als er 59 v. Christus in der Sumpflandschaft des Arno eine Colonia mit dem Namen Florentia errichtet.
Die wechselvolle Geschichte der Stadt, von der völligen Zerstörung im Mittelalter bis zur führenden Stadt der Renaissance, bildet auch die Grundlage für ihren kulturellen Reichtum. An jeder Ecke gibt’s was zu entdecken. Und wenn nicht, dann gehen wir essen, und zwar ordentlich. Italienisches Buffet, Drink und das zu einer flat fee im „Kitsch 2„. Und wer nach einem leistbaren Hotel, 20 Gehminuten vom Zentrum entfernt, sucht, der ist mit dem Hotel Ungherese auch geholfen. Zimmer fein, Frühstück bestens und reichlich, ruhig und nett.
















