Winterlehrgang Hochalpinist – viel Know-How Zugewinn
Die letzten drei Wochen sind rasch verflogen. Nicht nur unsere Touren am Oberalpass (Six Madun, Piz Malér) waren daran schuld, sondern vor allem meine Teilnahme am Heereshochalpin-Lehrgang Winter. Mit Abstand der interessante Kurs im Bundesheer, den ich machen durfte. Ich hatte ihn mir nicht so fordernd vorgestellt. Das betrifft nicht die körperlich-konditionelle Seite, sondern vielmehr den Umfang des Lernstoffes, der unmittelbaren Anwendung im Gelände und der strengen Prüfungskriterien am Ende des Lehrgangs.
Schwerpunkt war sinngemäß die Bewegung im winterlichen, hochalpinen Gelände auf Ski, die Beurteilung der Wetter-, Schnee- und Lawinensituation und die Kameradenrettung und -abtransport. Abseilen und Ablassen mit Standplatzbau im Schnee war da schon eher eine Randnotiz.
Die Schneeverhältnisse hätten gar nicht besser sein können (Pulverabfahrten von den Drei Türmen, am Öfakopf, an der Gehrenspitze, am Furkakopf), die allgemeinen Wetterbedingungen waren oft aber etwas schwierig bis gefährlich. Auf der Lindauer Hütte hatten wir einen perfekten Wirt, und auch in unserem Schneebiwak hatten wir es nicht ungemütlich, wenn auch etwas feucht.
Den Abschluss der drei Wochen bildete eine größere Lawinenübung im Raum Gaschurn. Von einer „einfachen“ Kameradenrettung bis zu einer komplexen, organisierten Rettung ist es aber stets ein weiter Weg. Mit viel neuem Know-How geht es für mich in die zweite Hälfte der Wintersaison.
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„Super gsi – Beginner’s Mind“ berichtet über Mark’s Reisen und Outdoor-Aktivitäten, meist Skitouren, Bergsteigen und Bike-Touren. Mehr dazu hier…

















