Mittelberg: spuren hinauf, Pulver hinab
Nach dem gestrigen Nebel-Tag an der Bettlerspitze trieb es uns auf eine etwas orientierungssichere Route – auf den Mittelberg (2.657 m) am Ende des Vergaldnertals. Der Weg war uns schon von zahlreichen Unternehmungen bekannt. In Gargellen (1.464 m) kennt man schon unsere Autonummer, vermuten wir.

Mittelberg (Bildmitte) im Visier
Zu Beginn der Tour steht der etwas engere Durchschlupf ins Vergaldnertal, der fast wie immer von Lawinenkegeln aus den Osthängen gekreuzt wird. Ab der Vergaldalpe mussten wir spuren, die wenigen Skitourengeher vom Vortag waren auf den Vergaldner Schneeberg aufgestiegen. Wir passierten weitere Hangrutsche von den Osthängen unterhalb des Heimbüchel, immer weiter nach Süden zum Talschluss. Die erste Steilstufe passiert man links, dann gehts mittig wieder etwas steiler links an der Zollhütte vorbei. Wir legten die Spur recht Nutzer-freundlich, querten ein kleines Plateau um schließlich zum Hinterbergjoch aufzusteigen. Den Hinterberg ließen wir rechts liegen und folgten letztlich dem Grat zum Skidepot unterhalb des Mittelbergs.
Die Spurarbeit hatte sich gelohnt. Der Pulver war locker, 20 cm tief und die Hänge völlig unverspurt. Wir durften unsere Markierungen setzen, genossen die Sonne und schoben die eine oder andere Passage im Mittelteil des Vergaldnertals hinaus.












