Berglauf auf den Altmann
Es sollte „etwas Lockeres“ sein. Die Wahl fiel schnell auf einen Berglauf von Wildhaus / Talstation Bodenalplift (1.084 m) zum Altmann (2.435 m).
Der erste Teil des Weges schlängelt sich durch das Flürentobel auf ein kleines Plateau, welches vom Wildhuser Schafberg und dem Gulmen eingezwickt wird. Der Tesel ist genauso fein zu laufen wie er aussieht. Ab hier steigt der Weg wieder etwas steiler und meist in Serpentinen hoch zur Creialp, und dann weiter zum Zwinglipass (2.011 m). Der Weg ist auch hier gut zu laufen, allerdings ohne den schützenden Wald des Flürentobels schon recht warm.

schöner Laufweg hinauf zum Zwinglipass

Altmann und Steinböcke von Südosten
Die weitere Route führt südlich unterhalb des Altmann vorbei, manchmal schon in etwas unwegsameren Gelände, so dass ein Laufschritt nicht immer oder sehr umständlich möglich ist. Den am Weg grasenden Steinböcken waren wir jedenfalls laufend oder gehend recht wurscht. Der letzte steile Anstieg zum Altmannpass ist ein bisschen schottrig, aber durchaus laufbar. Hier begegneten wir dann doch mehr Wanderer, die meist vom nicht weit entfernten Säntis über den Lisengrat herüberwanderten.

Hundstein (links) und Fälensee
Vom Altmannpass gelangt man von Nordwesten aus in einfachster „Kletterei“ über einen markierten Trampelpfad und speckige Felsen in wenigen Minuten zum Gipfel. Die Aussicht ist aber fantastisch. Vor allem beeindrucken die schmalen Grate, die parallel nach Norden den Alpstein zerfurchen. Ein ideales Gelände für weitere Bergläufe, denn das Wegenetz ist recht dicht. Aber auch die Alviergruppe (Rosswies, Hurst, Alvier) und die Churfirsten (u.a. Selun, Brisi) können bestaunt werden.
Der Rückweg erfolgte dann über den Grat nach Südwesten zum Schafbergsattel. Hier gingen wir im Schritttempo bis wir das unangenehme Geröllfeld unterhalb des Schafbergs passiert hatten. Von da an ging es wieder etwas schneller durch das Flürentobel zurück zum Parkplatz in Wildhaus. Eine recht empfehlenswerte Runde, sowohl für Läufer als auch Wanderer. Wasservorrat nicht vergessen!














