Flüelapass-Albulapass: ein Graubündner Klassiker


Es kommt hin und wieder vor, da haben wir am Freitag frei. Das wird sofort in diverse Unternehmungen umgemünzt. Am Donnerstag Abend mit dem Büssle zu einem Klettergarten in Liechtenstein, dann am selben Abend weiter nach Davos. Am nächsten Morgen: dunkle Wolken, Wind. Sollten wir auf die 120 km Runde gehen? Mal schauen was kommt, war der richtige Gedanke.

fluelapass
Schon recht nahe am Flüelapass

Flott ging es von Davos (1.560 m) hinauf auf den Flüelapass (2.383 m), nicht die einzige, aber eine sehr direkte Verbindung ins Engadin. Wie wir sehen konnten, bietet die Gegend feine Skihänge – das müssen wir uns für den nächsten Winter vormerken. Vom Flüelapass geht’s zackig bis nach Susch (1.426 m) ins Engadin hinunter. Es war zwar eine kalte Abfahrt, aber sie blieb trocken.

zuoz
schöne Engadiner Dörfer, hier Zuoz

Nun folgten wir dem Inn flussaufwärts auf einer Auf- und Abstrecke über Zernez bis nach La Punt, wo wir steil zum Albulapass abbogen. Zu Beginn reihen sich die Spitzkehren aneinander, aber hat man einmal diese lange Steilstufe überwunden, folgen noch ein paar flachere Rampen gegen den Talschluss. Irgendwann steht man am Albulahospiz am Albulapass (2.312 m). Auch hier, sehr schöne alpine Landschaften.

Die Abfahrt war von leichtem Schauer begleitet, ging aber gut und wir passierten Bergün. Die Abfahrt erfolgte bis nach Alvaneubad (rund 1.000 m Seehöhe). Wir waren recht froh um die folgenden Aufstiegsmeter, unsere Hände waren steifgefroren. Über Schmitten hoch nach Wiesen, und dann weiter bis nach Davos mussten wir. Alles in allem tolle Kilometer, die wir auch mit etwas Wetterglück letztlich trocken überstanden. Ein Picknick am Davoser See war die Belohnung dafür.



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