Valgraggersgrad: Drei auf einen Streich


Ich bin mit Gebo, Christian und Maureen ins Montafon aufgebrochen. Ziel: der Valgraggersgrad.

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Beim Zustieg zum Hochmadererjoch

Vom Vermuntstausee (1.743 m) stiegen wir über gut gekennzeichnete Pfade durch das Maderer Täli zum Hochmadererjoch (2.505 m) hinauf.  Die Sicht war prächtig, und trotz des recht frühen Aufbrauchs auch die Stimmung bestens. Ich hatte bis dato von diesem Grat noch nichts gehört, aber ich wollte wieder meine Hände an schroffen Felswänden spüren.

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Der Grat bot viele Klettermöglichkeiten an Platten und Blöcken

Der Grat bestand aus größeren und kleineren Blockfelsen, manchmal auch größeren Gendarmen, die man umgehen konnte. Ich widerstand der Versuchung nicht, die Gratkletterei machte zu viel Spaß, ich musste über diese Anhöhen drüber. Schwierig waren sie nicht (I bis II), und der Fels war auch größtenteils sehr fest. Ich war sehr happy über diese langen Minuten. Der Reihe nach überwanden wir die Nördliche Valgraggersspitze (2.793 m), dann die Südliche (2.761 m) und schließlich erreichten wir auch den Valgraggerskopf (2.820 m). Die Türme ließen wir aufgrund der rasch aufkommenden Schlechtwetterfront sausen und stiegen, später eher lästig über rutschiges Grasgeländer, durch das Kromertal ab, nicht unweit des Kleinlitzner.

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Christian am Valgraggerskopf



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