Piz Turba in Wolken
Die Wettervorschau auf’s Wochenende war bestens, also nichts wie hinaus. Endlich hatte unser Büssle nach der langen Winterpause auch seine Saisoneröffnung, mit einer ersten Fahrt nach und Übernachtung in Bonaduz. Am Freitag morgen ging es dann weiter in den Süden, in das Avers Tal nach Juf (2.117 m) mit Ziel Piz Turba (3.018 m).

Start in Juf in das hintere Avers-Tal
Leider waren schon am morgen die Berggipfel in Wolken gehüllt. Mit der Hoffnung auf Besserung liefen wir weiter ins Tal nach Süden hinein. Der Schnee war nass, und die Westhänge hatten schon große Grasflecken. Über mehrere Lawinenkegel stiegen wir dann recht steil zum Fuorcla da la Valetta hoch (2.586 m, Übergang nach Bivio), folgten dem Sommerweg so gut es ging zwischen Felsabbrüchen und Felswänden bis zur Forcellina (2.672 m).

Zwischen Piz Forcellina und Piz Turba
Die ersten Höhenmeter im Gipfelhang waren noch relativ gut sichtbar, dann aber umschloss uns die sich immer weiter senkende Wolkendecke. Wir folgten einigen Spuren und gelangten bis zum Skidepot unterhalb des Piz Turba. Vom Gipfel sahen wir nur Schatten und Dampf. Wir ließen den Aufsteig sein, schnallten die Felle ab und fuhren bei schlechten Sichtverhältnissen im Blindflug bis zur Forcellina hinunter. Ab dort mussten wir uns mit vielen Lawinenkegeln herumschlagen und gelangten mühsam und ohne große Abfahrtsfreude wieder nach Juf zurück.

Piz Turba scheint durch die Wolken
Am Nachmittag ging es nach Andeer – wir wollten die Via Mala durchlaufen.











