Über den Col d’Izoard


Der zweite große Bike-Trip unserer Briançon-Woche war eine lange Schleife von ca. 40km über mehrere Höhen und Festungen im Umkreis der Stadt Briancon. Im Dunkeln starteten wir auf die erste Anhöhe zum Ancien Fort de la Croix de Bretagne (2.011 m). Die alte Militärstraße war ruppig aber schön breit und für den meisten Teil gerade so steil, dass sie befahrbar blieb. Der Weg war dennoch anstrengend – die großen Steine und der lose Untergrund belasteten Rücken und unseren Fahrrhythmus. Der Anblick des verlassenen Forts war dann eine kleine Erleichterung.


An den Mauern des Ancien Fort de la Croix de Bretagne

Die anschließende Abfahrt war im oberen Drittel ein äußerst lässiger Trial, später eine höchst-steile Angelegenheit, die nur noch durch das Absteigen vom Rad zu bewältigen war. Beim Zusammentreffen mit dem Torrent de Ayes (1.600 m) ging der Weg wieder in die Höhe, wir folgten der guten Straße über das Dörfchen Ayes hinaus zu den Chalets de Vers le Col (2.209 m).


Der Herbst im Tal des Torrent des Ayes


Auf dem Weg zum Col des Ayes (2.477 m)



Endlich auf dem Col des Ayes (2.477 m)

Der letzte Anstieg zum Col des Ayes war nicht mehr fahrbar, das Rad wurde gestoßen (wie schön die Schweizer das nennen), und die Passhöhe überwunden. Nach einer weitere kurzen Schiebestrecke fuhren wir in ordentlichem Tempo bis ins Tal hinab (ca. 1.660 m).



Die Abfahrt wurde dann gefährlich, wenn man nurmehr Augen für die fantastische Landschaft hatte

Der abschließende Anstieg dieser 2.200 Höhenmeter-Runde bildete der 8km lange Serpentinen-Weg auf den Col d’Izoard (2.360 m). Diese asphaltierte Strecke war schon öfters Teil der Tour de France und war kaum vom Verkehr befahren. Schön für uns, denn die Hitze war schon ordentlich, und wir wollten um zwei Uhr nachmittags wieder beim Racing-Büssle sein. Also nichts wie hinauf, vorbei an fantastischen Felsformationen zum Pass.

Die Abfahrt vom Pass war dann eine rund 15km asphaltierte, fast-bremsfreie Fahrt bis direkt in das Herz von Briancon. Eine Super-Runde, die zwar ein wenig Kondition verlangt, aber mit wunderschönen Ausblicken entlohnt. Empfehlenswert!

Den Nachmittag verbrachten wir in den Thermalbädern von Monetier-les-Bains, bevor wir zum Schlafplatz am Col de Lautaret hinauffuhren.


Ein tolle Kullisse für schöne Nächte in den französischen Alpen

Am letzten Tag hatten wir noch eine wunderschön gelegenen Klettersteig auf dem Plan, der auch im Klettersteig-Atlas gelobt und empfohlen wurde: Via ferrata de L’Aiguillette du Lauzet.


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Reisen und die Natur, inklusive Skitouren, Bergsteigen und Wanderungen, das sind die Inhalte meines Blogs „Super gsi – Beginner’s Mind“. Mehr dazu hier…


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