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Arbeiten an der Festungsmauer – Caernarfon

Heute musste ich nicht allzu lange reisen – von Aberystwyth ging es in drei Busstunden nach Caernarfon, also weiter die Küste an der Irischen See nach Norden hinauf. Das war auch fein, konnte ich nach einem kurzen Stadtbummel und meinen ersten Fish & Chips auf dieser Reise wieder einmal einen Büroarbeitsnachmittag, diesmal an der Festungsmauer, einplanen.

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Auf der Fahrt durch den Nationalpark Snowdonia

Caernarfon ist ja für seine gut erhaltene Festung bekannt, die Edward I gegen die Waliser in Stellung bringen ließ. Sie wurde nie eingenommen. Ihre Mauern boten mir aber feinen Windschutz, denn auch bei Sonne ist es ein bißchen kühler geworden. Mehr Touristen als sonstwo in Wales habe ich hier gesehen, und viele mit Camper. Die Straßen sind hier aber gar nicht Camper-freundlich – sehr eng, kurvenreich und manchmal auch recht steil. Es bilden sich oft Staus, weil größere Fahrzeuge nicht einfach so an einander vorbei fahren können.

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Die Festung Caernarfon

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Der Hauptplatz

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Straße innerhalb der Stadtmauer

An der Irischen See

Auf meinem Weg zu meiner Uni in Leeds folge ich der Küste Wales’ nordwärts. Gestern noch in Bristol, Cardiff, St.Davids und Trafin, heute mit ein wenig mehr Zeit im kleinen Cardigan und im universitären Aberystwyth. Das Wetter wunderbar wie in den letzten beiden Tagen in Pembrokeshire und Devon, hatte ich wenig Mühe, gefallen an der Walisischen Küste und der Irischen See zu finden.

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Cardigan Bridge

Über Fishguard kam ich nach Cardigan, einer Kleinstadt an der Küste mit einer verfallenen Burg und einer lebendigen Einkaufsstraße. Wie immer und überall in Wales findet sich alles zweisprachig. Das Walisische ist nicht einfach auszusprechen, und die Ortsnamen sind noch ärger. Hin und wieder muss ich im Buch oder auf einem Blatt Papier darauf zeigen, damit man mich versteht.

Noch feiner fand ich es in Aberystwyth, einer Stadt mit Uni und der Nationalbibliothek von Wales (der ich natürlich einen Besuch abstatten musste). Und: mit einem feinen, weiten Strand, der sich nur so mit Studenten füllte. Partystimmung. Vorglühen auf den Abend. Ich musste aber brav arbeiten, was aber in so einer Umgebung (Sonne, Meeresbrise, Möwengeschrei) auch seine Reize hat.

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Promenade in Aberystwyth

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Ebbe – gut, wenn man zwei Kiele hat

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Strandnachmittag an der Irischen See

Pembrokeshire Coast

Nach Bristol und Cardiff stand wieder die Natur im Vordergrund. Pembrokeshire bot sich da an, und mit seiner Felsküste auch St. Davids als südwestlichster Zipfel von Wales. Die Küste folgend übernachtete ich im kleinen, aber nettem Nest Trefin.

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Das Zentrum von St. Davids

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Das kleine Dorf hat eine richtige Kathedrale

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Auf dem Weg nach St. Davids

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Die Steilküste an der St. Noun’s Bay

Impressionen aus Cardiff, Wales

Eine weitere Perle an der West-Küste Großbritanniens ist wohl die Hauptstadt von Wales, Cardiff. Eine wirklich nette Stadt, und wenn dann Rugby-Spieltag im 72.000 Personen fassenden Stadion ist, dann ist hier die Hölle los. Hier ein paar Impressionen…

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Das Old Castle

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Millenium Stadium

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typische Passage

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Schaufenster aus alten Nähmaschinen

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Und noch eine Einkaufspassage

Der Küste folgend, ging es nach St. Davids an der Südwestspitze von Wales und später nach Trefin, ein kleines Nest mit einem netten Hostel…