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Trailrun nach Langenegg

Einen schönen Samstag beginnt man mit einem ausgedehnten Trailrun. So auch heute. Diesmal ging es vom Skilift Brüggelekopf in Alberschwende (720 m) los Richtung Kaltenbrunnen (906 m) über Vöglen. Wir folgten anschließend der asphaltierten Straße bis nach Egg, überquerten die Ache und liefen hoch nach Hof. Kurz auf dem Hoftobelweg bogen wir scharf nach links zur Ache herunter und folgten ihr auf der alten Bahntrasse über die Subersach und unter der Lingenauer Brücke vorbei an Müselbach.

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Über die Subersach

Der schöne Achweg endete für uns bis zum Kraftwerk Langenegg (490 m, nicht unweit des Campingplatz Bozenau), wo wir den Anstieg nach Alberschwende (über Weitloch) begannen. Alles in allem eine sehr schöne, stressfreie Runde (bis auf die letzten Meter entlang der Bundesstraße in Alberschwende) mit rund 500 Höhenmetern und 21,5 km.

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Die Bregenzerach auf Höhe der Subersach

Trailrun um den Staufen

Nach unserer Rückkehr aus Briancon brauchten wir einen leichten Einstieg in den Alltag. Und bevor das mit voller Härte startete (viele Dienste für Beate, drei Wochen auf Österreich-Tour für mich), wollten wir nochmals unsere Verfassung testen. Es ging also auf die Laufstrecke um den Staufen.

am Kühberg

Die Strecke führt von der Talstation der Karrenseilbahn fast bis hinauf zum Karren, biegt dann beim Alpengasthof Kühberg ab und folgt einem Pfad nach Schuttannen. Nun geht’s gemächlich auf der anderen Seite des Staufen zur Staufenalpe und dann hinab, bis man wieder auf den Karrenweg trifft. Der Rest ist steil und waldig und endet an der Dornbirner Ache.

schon am Rückweg

Es war einfach nur lässig, trotz gezählter 150 Wanderer, die uns auf dem Rückweg auf dem Karrenweg entgegen kamen. So viele Wanderer hatten wir die ganze Woche in Briancon nicht getroffen…

Laufen durch das Waschtal, Pfalz

Auf dem Rückweg vom Adventure Race ließen wir uns am nächsten Morgen eine Laufeinheit in der Pfalz nicht nehmen. Das Wetter war zu herrlich, die Landschaft zu einladend, um einfach vorbeizufahren. von Hinterweidenthal ging es im letzten verbliebenen Laufdress über einen schönen Radweg nach Münchweiler. Die Runde hatte etwas mehr als 10km und führte durch Wälder und vorbei an schönen Teichen.

Unterwegs zwischen Hinterweidenthal und Münchweiler

Auf dem Retourweg nahmen wir noch Pfälzer Spargel und Kartoffeln mit. Diese Art der Erinnerung hielt bis zum Abendessen in Dornbirn.

Größerer Teich im Waschtal

Trailrunning an der Nordsee bei Bad Cadzand

Nach unserer Nacht in Lier und einer Tour durch eine Landschaft aus Windmühlen ging es nach Holland an die Nordsee. Bad Cadzand hieß unser Vormittagsziel, ein Badeort der holländischen Sorte. Campingplatz auf Campingplatz, dazu rauhe Seeluft. Uns gefiel’s, vor allem auf den vielen Strandwegen, die sich ideal für eine Laufrunde (10km) eignen.

Auf feinen Wegen lief es sich leicht am Nordseestrand

Später machten wir das unweit liegende Brügge (Belgien) unsicher, bevor es in Richtung Berck-sur-Mer (Frankreich), unserem Wochenend-Ziel, weiterging. Dort wartete am nächsten Tag das erste Adventure Race der Saison.

Auf zum wilden Wasser

Trailrunning in La-Roche-en-Ardenne

Diese sehr beliebte Gegend Belgiens ist eine Mischung aus sanften Tälern, steilen Waldhängen, prächtigen und unverbauten Flüssen. Städte wie La Roche haben eine lange Geschichte und können mit historischer Architektur aufwarten. Dementsprechend groß kann der Publikumsandrang an einem Feiertag sein.

Wir umkreisten La-Roche-en-Ardennes über einen Rundkurs

Von Gouvy kommend wurde das Racing-Mobil am Ortseingang abgestellt. Umgezogen in fünf Minuten ging es auch schon mit unserem Lauf los, der einfachen, aber ausgeschilderten Wegen folgte. Abseits von La Roche war es sehr ruhig und idyllisch. Ausser den vielen Rindern und mehreren Radlern trafen wir niemand. Die Runde selbst war mit 12km wieder sehr moderat, und auch die Höhendifferenz mit rund 200 Metern war mehr als gemäßigt.

Die Stadt liegt sehr schön – viele Kajakfahrer tummeln sich hier im Fluss

Von hier aus ging es dann mit dem Auto in den Norden Belgiens vor die Tore Antwerpens – das Nachtlager in der Stadt Lier…

Trailrunning um Beaufort, Luxemburg

Am Donnerstag haben wir in Beaufort, Luxemburg, unser Lager aufgeschlagen. Ein kleines Camping war das Richtige nach einer Nacht auf einer Autobahnraststätte mit einigem LKW-Verkehr. Nach unserem Bike-Ausflug um Müllerthal haben wir dann noch die Laufschuhe angezogen…

Burg Beaufort

In der Gegend um Beaufort gibt es sehr viele Wanderwege, die alle beschildert sind. Eine Karte ist trotzdem empfehlenswert, da man gerne die ähnlich klingenden Namen verwechselt und dann an ungewollten Orten wieder auftaucht. Die Gegend selbst wirkt ein wenig verschlafen, doch wenn man sich die vielen Campingplätze, die es hier gibt, ansieht, dann kann man sich ausmalen, was hier zur Hochsaison los ist. Das gilt auch für das deutsche Ufer der Saar um Bollendorf.

Ein schöner Trail führt von Beaufort nach Dillingen

Unsere Runde führte durch eine abwechslungsreiche Landschaft – Wiesen, Wälder, Bachläufe und Felsformationen. Mit rund 12km und rund 200 Höhenmetern war das die richtige Runde für uns.

Im Rapsfeld bei Beaufort

Am nächsten Tag ging’s in aller Frühe in die belgischen Ardennen, Mountainbiking und Trailrunning stand wieder auf dem Programm.

Trailrunning an der Rheinschlucht

Bei Bonaduz gibt es ein paar sehr schöne Trails zum Laufen, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Nach unserer MTB-Tour ins Safiental und einer kurzen Mittagspause packten wir unsere Laufschuhe aus und starteten zu einer kleinen Runde an der Rheinschlucht.

Gemütlicher Lauf oberhalb des Rheins

Wie überall in Graubünden sind die Wege (egal ob Wanderwege, Lauftrails, Mountainbikerouten) wirklich vorbildlich ausgeschildert. So macht Laufen auch ohne Karte eine Menge Spaß, besonders wenn die Aussichtspunkte so atemberaubend sind. Die Runde, die wir wählten, war rund 7,5 km lang und mit einer Höhendifferenz von ca. 100 Höhenmetern eigentlich eine Flachstrecke.

Feinste Laufstrecken um Bonaduz

Der Rhein auf seinem Weg nach Chur

Trailrunning von Savognin nach Rona und retour

Nach unserem Skitour-Traum zum Piz Lagrev fuhren wir ins Tal nach Savognin ab, zum einen für eine kleine Mittagspause, zum anderen für ein Trailrun entlang des Julierbachs nach Rona. Die Strecke ist fein kupiert, mit einem kleineren Anstieg vor Rona.

Eine schöne Brücke in Savognin

Die Runde ist nicht allzu lange (14 km) und mit rund 200 Höhenmetern auch keine riesige Herausforderung. Die Landschaft ist sehenswert und es macht Spaß, dort eine Runde zu drehen, denn es gibt wirklich viel in der Natur zu sehen.

Fast schon wieder am Ziel kurz vor Savognin

Nach schneller Dusche im Camper ging es abschließend ging es von Savognin nach Bonaduz, wo wir unsere zweite Nacht verbrachten. Auf dem Programm für den nächsten Tag stand eine Mountainbiketour ins Safiental.

Der Gasgrill steht bereit

Sonntagslauf zum Karren

Statt einer Skitour (das Wetter wollte es heute nicht recht) ging es am vormittag per Pedes zum Karren hinauf. Eine schöne Laufrunde, auch wenn der Weg teils noch mit Schnee bedeckt ist. Wie immer traf man unterwegs auf Wanderer, Läufer wie uns sahen wir aber keine.

Von der Karren-Bergstation Blick Richtung Bregenz und Bodensee

Streckenprofil Grabenweg-Karren-retour: gute 12km, ca. 550 Höhenmeter Differenz (bergauf)

Bei Schneesturm zum Weissen Rössl

Ich durfte beruflich nach Strobl an den Wolfgangsee fahren, und so nahm ich natürlich meine Laufsachen mit, um das Ufer auszukundschaften. Das untere Bild trügt: der einzige Moment mit einer Lücke im Himmel. Ansonsten: orkanartiger Schneesturm, der das Laufen anstrengend machte.

Blick von Strobl Richtung St. Gilgen

Trotz schlechtem Wetter einer schöner Rundlauf zum Weissen Rössl (St. Wolfgang) und weiter bis nach Ried. Dort retour und dann um den Bürglstein herum wieder zurück nach Strobl.