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Vom Trasimenischen See

Der Tag fängt gut an. Assisi gesehen, Perugia besucht. Das Wetter warm, der Himmel blau. Die Rennräder im Kofferraum. Wir stehen bei Passignano am Trasimensischen See und werfen uns in Radmontur.

Die Runde am Trasimenischen See

knappe 70 km, 1.400 Höhenmeter

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Blick auf den Trasimenischen See

Wir treten in die Pedale und folgen zunächst dem Ufer dieses erfrischend anmutenden Sees. In Tuoro geht’s dann auf die erste Anhöhe, die nach 10 Kilometer in eine flotten Abfahrt mündet. Von Lasciano weg ist es eher flach, aber nicht umso fader. Wir wechseln in die Toskana und erreichen das Tal der Tavere.

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Der Mohn blüht derzeit in Umbrien überall

In Umbertide ist der Umkerpunkt der 70 km – Runde. Es geht also wieder hinauf, diesmal über Riomeggio, Valico und mit dem Colle Campana als höchsten Punkt. Die Sonne ist recht heiß, Beate verlangt nach einer Wasserpause in einer Schenke. Das recht nette Castel Rigone ist der letzte Anstieg, bevor es mit einer feinen Abfahrt zum Lago Trasimeno wieder zum Auto zurück geht. Erst am Abend sitzen wir wieder vor unseren Büchern und PC, wundern uns, wie schnell die Zeit hier vergeht.

Impressionen aus Florenz

Die vielen Autobahnkilometer haben wir doch recht bald hinter uns gebracht, den San Bernardino ohne Schnee passiert, und auch die krassen Benzin-Preise an italienischen Autobahntankstellen überstanden. Letztlich haben wir auch einigermaßen zielsicher unser Hotel angesteuert. Der Sonntag Abend gehört also Florenz.

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in den Gassen von Florenz

Florenz, ein Name, der in so vielen Geschichtsbüchern steht, für so vieles in der Kunst und Architektur herhalten muss; Florenz, das wollten wir mit eigenen Augen sehen und seine Luft riechen, bevor es noch weiter durch die Toskana in den Süden geht. Wir wurden nicht enttäuscht, was man von vielen anderen Städten mit großem Namen nicht behaupten kann. Caesar hatte also keine schlechte Idee gehabt, als er 59 v. Christus in der Sumpflandschaft des Arno eine Colonia mit dem Namen Florentia errichtet.

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die Stadt hat schon viele solcher Abende gesehen

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Geschichte und Kunst ist allgegenwärtig hier …

Die wechselvolle Geschichte der Stadt, von der völligen Zerstörung im Mittelalter bis zur führenden Stadt der Renaissance, bildet auch die Grundlage für ihren kulturellen Reichtum. An jeder Ecke gibt’s was zu entdecken. Und wenn nicht, dann gehen wir essen, und zwar ordentlich. Italienisches Buffet, Drink und das zu einer flat fee im “Kitsch 2“. Und wer nach einem leistbaren Hotel, 20 Gehminuten vom Zentrum entfernt, sucht, der ist mit dem Hotel Ungherese auch geholfen. Zimmer fein, Frühstück bestens und reichlich, ruhig und nett.

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… auch die Eisläden

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eine Prachtfassade