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am Ampervreilhorn

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zum Hueneri

Piz Titschal: Spurarbeit, dann Tiefgang bei der Abfahrt

Der Tag nach dem Schwarzhorn-Abenteuer ist ein ruhiger, wenn auch schneereicher Sonntag. Von St. Martin in der Surselva (1.344 m) ziehen wir eine neue Spur in den frischen, gut 25 cm neuen Schnee. Die alte Schneedecke ist doppelt, an manchen Stellen gar mehr als einen Meter hoch. Die Route verläuft für uns recht einfach entlang eines Waldweges, die Spurarbeit ist aber recht anstrengend. Abkürzungen lohnen sich fast nicht, weil man stets in mehr als knietiefen Tiefschnee versinkt. Also am Weg bleiben, mehr Meter in Kauf nehmen, aber ohne Verhauer zur Vorderalp (2.010 m) kommen.

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nun wird’s richtig hell und übersichtlich

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Rudi gib acht!

Die Sicht bleibt weiterhin sehr beschränkt, erst am dem Rossbodensee hebt sich die Wolkendecke etwas. Hier stößt Rudi aus Feldkirch zu uns und entlastet uns streckenweise bei der Spurenarbeit. Letztlich erkämpfen wir uns den Vorgipfel des Piz Titschal auf ca. 2.450 m. Die Sicht ist wieder schlecht, und wir beschließen hier, die Gipfelrast einzubauen. Umso mehr freuen uns wir auf die Abfahrt, da sich schöne, steile Tiefschneehänge abseits des Aufstiegs bereits angeboten haben. Wir müssen dann zwar häufig etwas schieben (besonders im Vorfeld der Vorderalp), dafür haben wir ganz oben und bei der Schneise am Wald ein fantastisches Steilgelände mit Buckeln und hüfthohen Pulver. Die richtige Tour heute für eine allgemein immer noch heikle Lawinensituation.

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ein kurzes Sonnenfenster

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super gsi!