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Impressionen aus Edinburgh

Uh, in Edinburgh kann man sich verweilen! Hab nur einen Teil gesehen, aber die Stadt hat was und bietet viel Raum zum Auskundschaften. Definitiv auch für mehrere Tage interessant! Edinburgh ist die letzte Station meines Schottland-Aufenthalts, aber ich würde gerne wieder kommen. Neben den Highlands, Glasgow, Inverness und Aberdeen gibt es noch jede Menge zu sehen, vor allem die äußeren Hebriden, die Isle of Skye, die Shetlands und auch der Süden Schottlands sind mir noch unbekannt.

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Gebäude im gotischen Stil gibt es in Edinburgh jede Menge

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Das Gälische kommt überall durch…

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in der verwinkelten Altstadt

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Torhalterung

Aberdeen, Ölhauptstadt Europas

Nach Glasgow und Inverness verbrachte ich einen weiteren Tag in einer schottischen “Großstadt”. Aberdeen hat nicht nur einen Namen im europäischen Fußball, sondern auch eine wechselvolle Geschichte, die in der Vergangenheit vor allem auf ihren ökonomischen Wohlstand begründet war. Papierindustrie, Wollverarbeitung, Fischerei. Mit dem Wandel der wirtschaftlichen Verhältnisse in Großbritannien in den 70er Jahren verfiel die einstige Perle Schottlands dem Trauma aus Stagnation, Arbeitslosigkeit und Verfall. Wer heute nach Aberdeen kommt, sieht aber eine ganz andere Stadt.

Tourismus, Bankenwesen, überhaupt der Dienstleistungssektor scheinen das Bild der Stadt zu dominieren. Dazu viel Kunst und neue Architektur, gepaart mit Events und neuem Selbstbewußtsein, ergibt, wie oft in England und Wales gesehen, das Konzept einer Stadt, die sich “neu erfindet”. In Aberdeen aber hat die Wiederauferstehung eine weitere wichtige Note: das Ölgeschäft.

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Versorgungsschiffe im Hafen von Aberdeen

In den erwähnten 70er Jahren wurde in der Nordsee das erste Erdöl gefunden, wenige Jahre später begann die Förderung. Zentrum der Ölgeschäfte und Drehpunkt der Versorgung der Ölfirmen mit Ölplattformen, Material und Menschen wurde aber Aberdeen, aufgrund seiner vorteilhaften Lage, seinem Hafen und Schiffspotential. Mehr als 30.000 Menschen in Aberdeen arbeiten direkt im Ölgeschäft, die Einkommen sind hoch, da das Angebot an Arbeitskräften knapp und die Gewinnspannen dank hohem Ölpreis hoch sind. Damit wird Öl aber auch zur neuen Lebensader, und führt zu einer neuen Abhängigkeit. Da die Vorräte in der Nordseefelder nicht unendlich sind, baut Aberdeen durch Diversifizierung für die Zeit nach dem Ölboom vor – ähnlich wie manche Golfstaaten. Aber ich tippe darauf, auch dann wird die Zukunft der Stadt eng mit der Nordsee verbunden sein.

Für mich geht es die Küste entlang wieder nach Süden, um die Hauptstadt Schottlands kennenzulernen. Edinburgh soll ja zu den schönsten Städten Europas zählen…

Impressionen aus Inverness

Nach meinem Erholungsaufenthalt in Fort William ging es entlang des Caledonian Canal und Loch Ness per Bus nach Inverness, der “Hauptstadt” der Highlands. Wie die Highlands, so ist auch Inverness von Wind und Wetter dominiert. Die Bewohner sind das gewöhnt und lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen…

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Am River Ness

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Castle Inverness

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Sonnenstrahlen am Friedhof

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Fußgängerbrücke

Impressionen aus Glasgow

Glasgow bildet den Start einer kurzen Reise durch Schottland. Morgen geht es auf den West Highland Way auf Wanderung, heute aber stand eine der faszinierendsten Städte der Insel auf dem Programm. Glasgow hat sich vom Schock der 70er Jahre erholt und sich ähnlich wie Manchester, Bristol oder Cardiff.

Glasgow ist eine fantastische Stadt, und auch sicher mit einem günstigen Flug garantiert eine gute Idee für ein verlängertes Wochenende!

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Am Clyde

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Glasgow hat was – vor allem für Architekten

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alte Nähmaschinen im Regal