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No comment: Sawtooth Mountains

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Williams Peak: Erkundungstour

Die neuen Innenschuhe habe Beate keine guten Dienst getan: große Blasen, die nun eine Gehpause notwendig machen. Ich mache mich alleine in die Wälder auf, suche nach einem Wanderweg, der mich in die Nähe der Marshall-Lakes bringt. Es ist erstaunlich ruhig hier, für eine so bekannte Skitouren-Gegend wie die Sawtooth Mountains.

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Williams Peak vom Startpunkt der Tour aus gesehen

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Thompson Peak, sein südlicher Nachbar

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wilde Sawtooth Mountains

Alleine durch die Wälder zu streifen hat was Schönes. Immer wieder bleibt man stehen, lauscht, schaut um die Ecke, wo es weiter gehen könnte. Eine klassische Erkundungstour, denn ohne Skitouren-Guide und Karte ist es einfach der Nase nach. Ich möchte hinüber zum Williams Peak (3.242 m), und komme dem Gipfel recht nahe, über den Ostgrat. Hier nehme ich die Felle ab, erkunde die Täler links und rechts auf Begehbarkeit und Zugang, und mache mich wieder auf den Weg nach unten, der heute anstrengender wird als gestern auf dem Rückweg vom Hayburn Mountain. Beate wartet schon mit einer heißen Suppe.

Hayburn Mountain: Skitouren in Idaho

Sawtooth Mountains, endlich. Der Ski gleitet leicht in der breiten Spur über den flachen Rücken, entlang des Redfish Lakes, im lichten Wald, in unendlicher Sonne. Die beißende Kälte am Morgen ist verflogen, der Bodennebel am See liegt hinter uns. Alles ist hinter uns. Die lange Fahrt von Logan, Utah, nach Ketchum, Idaho, die kurze und angenehme Nacht im Büssle auf einem großen Platz vor der Stadt, das mißlungene Treffen mit einem Freund am Vorabend. Letzteres wird noch etwas warten müssen, denn hier im Hinterland haben wir keinen Mobil-Empfang. Das Satelliten-Telefon kommt hier wieder mal zum Einsatz.

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Anmarschweg im leichten Nebel

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links unser Ziel: Hayburn Mountain

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super gsi!

Kleine Seen reihen sich wie eine Perlenkette zwischen dem Hayburn Mountain und seinem Nachbarn. Wir passieren das gefrorene Eis, und suchen dann nach einer veritablen Aufstiegsspur im steilen Gelände. Eine Stunde später stehen wir am Grat, jausen, genießen die Sonne. Zum Gipfel gehts über schroffen Granit. Wir lassen dies bleiben, stechen stattdessen mit den Ski in die Tiefe. Eine selektive Abfahrt, die am See mit einem Fell-Anlegen-Intermezzo unterbrochen wird. Der Rest, entlang des Rückens zurück zum Redfish Lake, ist als würde man auf einem Fließband im Flughafen Kilometer abspulen – einfach, schnell, in Bahnen gelenkt. Final, eine vier Kilometer lange Skating-Strecke zum Auto. Ein 7-Stunden-Ski Tag geht mit Kartoffelpürree, Bohnen und Grapefruit-Limo zu Ende.

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herrliches Skidepot

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steile Abfahrt