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Ausseer Land, Dachstein, Leongang

Die Reise quer durch Österreich, von der ungarischen Grenze in den Westen, geht weiter. Von Bruck an der Mur geht’s zunächst ins Ausseer Land, mit einem Badenachmittag am Grundlsee. Das Schloss am gegenüberliegenden Ufer dürfte allen “Band of Brothers” Fans von der letzten Folge bekannt sein. Wir haben viele schöne Wände gesehen. Es gibt wohl genug zu klettern.

grundlsee

am Grundlsee

hallstatt

Hallstatt

Am Abend schauen wir noch in Hallstatt vorbei. Eine hübsche Kulturstätte mit schön gelegenen See. In den Straßen zahlreiche Chinesen. Wir meiden die Touristenlokale, speisen günstig bei einem Einheimischen-Wirt. Nicht unweit verbringen wir die Nacht zu dritt im Büssle. Platz ist genug, und der morgentliche Ausblick auf den See ist herrlich.

büssle

Zwei Mädels in meinem Bus

Das Wetter ist gut. Es luftet, und wir haben freie Fahrt durch das Dachstein-Gebiet. Über Bischofshofen kommen wir nach Zell am See, später nach Leongang. Gegen Mittag stößt Peter hinzu, zwei Büssle, vier Fahrer. Es geht mit der Bahn hinauf zum Downhill-Park. Von Runde zu Runde geht’s besser, die Rundenzeiten werden schneller. Stürze halten uns nicht auf. Wir sind dabei und machen uns für eine lässige Nacht bereit.

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bereit für die erste Abfahrt

Glocknerkönig: Rennen zum Fuschertörl

Nach einem Freitagstraining und einem erholsamen Tag im Bikepark Leogang und im Kajak am Zeller See stand am Sonntag früh morgens (Start 07.00) das Rennen um den Glocknerkönig an. Für uns war das weniger ein Rennen um den Sieg, mehr um eine gute Performance in Zeit und Gefühl.

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Vor dem Start noch guter Laune

Am Start waren heuer mehr als 2.000 Fahrer, das kleine Dörfchen Bruck war mit einem Schlag um Millionen reicher – die Rennräder sehr vieler Herren und Damen waren einiges wert. Da waren wir beide eher die grauen Mäuse im Feld, dazu noch untypisch mit lockeren kurzen Hosen, und ich auch noch mit einer Schildkappe.

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Nur ein Bruchteil des Gesamtfeldes beim Start

Der Start war eher ein langsamen vorantasten zur Startlinie, dann die ersten Flachkilometer, wobei man sich ein bißchen abklopfte. Das Feld war aber dank der Größe schon beim ersten Anstieg weit auseinandergezogen. Für Beate verlief besonders die zweite Hälfte recht erfolgreich, schwang sie sich Platz für Platz weiter nach oben. Endzeit: 2 Stunden und 30 Minuten.

Ich durfte auch das OEGGG-Leiberl (wie Beate) an diesem Tag überstreifen, und fuhr ein anstrengendes Rennen. Am Ende fuhr ich mit drei OEGGG-Teamkollegen zeitgleich über die Ziellinie am Fuschertörl, mit 2 Stunden und 12 Minuten. OEGGG steht für die Gesellschaft Österreichischer Gynäkologen, die eine eigene Mannschaft aufstellten.

In den nächsten Tagen gibt es sicher noch offizielles Bildmaterial, welches wir präsentieren werden.

Kajak-Training im Zeller See

Das hatten wir schon lange vor, und dachten, das wäre hier ideal – egal welches Wetter herrscht, Kajak fahren geht immer. Das wir es wettermäßig so schön haben würden, ein Bonus. Dass wir so einen guten Kajak-Lehrer in Christian vom Kajakcenter Zell am See bekommen hatten, ein großes Glück.

kanu

Beim Paddeltraining

kanu

Der erste Absprung

Trainiert wurde im stillen wie wilden Wasser (bei der Einmündung eines größeren Baches in den See) – Paddeltechnik, Queren von Strömungen, Balance, etc. Höhepunkt der rund 2,5 Stunden war der Sprung vom 5m-Turm des Strandbades mit dem Kajak. Da taucht man schon ein bißchen ab! Grandioser Sport, wollen wir in Zukunft sicher auch ein bißchen vertiefen. Wenn wir nur genug Zeit für alles hätten!

kanu

Und hinein geht’s

Bikepark Leogang

Vor dem Sonntag-Rennen am Großglockner (unsere Trainingseindrücke von gestern gibt es hier) wollten wir ein wenig ausspannen. Bei dem Prachtwetter heute kein Problem. Endlich konnte ich auch ein Geburtstagsgeschenk an Beate einlösen – ein Besuch in einem Bikepark. Da gibt es hier in der Gegend gleich zwei Großkaliber – eines in Saalbach-Hinterglemm (hatten wir letztes Jahr gesehen, nicht befahren) und eben Leogang unweit vom Biathlon-Zentrum Hochfilzen.

bikepark leogang

Beate in Montur

Für die Strecke borgten wir uns entsprechende Downhill-Bikes aus (Reservierung empfohlen, es gab ohne Reservierung keine Räder mehr) und schon ging es mit der Seilbahn hoch. Auch wenn wir die Anfänger-Routen fuhren, es war eine ordentliche Umstellung vom “klassischen” MTB-Fahren. Herausfordernd (technisch) und schnell.

bikepark leogang

Eine Waldpassage

Sprünge, Wellen, enge Kurven, steile Kanten – das macht die Strecken an einem Bike-Park aus. Unsere Sprünge waren sehr bescheiden, und doch fuhren wir von Runde zu Runde besser.

bikepark leogang

super gsi!

Das Resultat des Vormittags in Leongang: ordentlich viel Spass, noch mehr Schlamm am Bike und Ausrüstung, und eine Vorfreude, wiedermal einen Bikepark zu genießen. Machen wir sicher ein andermal wieder!

Am Nachmittag ging es dann ins Wasser – Kanu stand auf dem Programm!

Trainingsfahrt zum Fuschertörl

In Vorbereitung auf den Sonntag (Radrennen hinauf zum Fuschertörl über die Großglockner Hochalpenstraße) wollten wir die Strecke besichtigen und austesten. Das Wetter war schön, also nichts wie hinein in den Sattel. Rund 21 km und 1.600 Höhenmeter folgten, mit schönen Impressionen von den Hohen Tauern.

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Noch im flachen Teil

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Blick gegen Westen

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jetzt ist es nicht mehr weit…

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Am Fuschertörl Parkplatz (2.428m)

Am Fuschertörl (Zielankunft) wird am Sonntag wesentlich mehr los sein als heute Abend…

Abendlauf zur Enzianhütte

Unter einem immer noch sehr dunklem Himmel, aber an einem trockenen Abend ging es für uns ein bißchen in die Höhe. Ein Trail-Lauf zur Enzianhütte oberhalb von Thumersbach (am östlichen Ufer des Zeller Sees) auf ca. 1.350 m. Keine Leute unterwegs, die Trails gehörten uns alleine – 15km Wald, Wiese und schöne Ausblicke in eine stimmungsvolle Landschaft.

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Blick auf den nördlichen Teil des Zeller See

thumersbach

super gsi!

Gestern gab es ja noch eine Runde um den Zeller See – auch nett.

Lauf um den Zeller See

Mit dem Büssle kann man das Schöne mit dem Notwendigen verbinden, und diese Woche haben wir so einen Anlass. Beate ist bei einem Ärztekongress in Zell am See, und da haben wir diesmal (statt im 5-Sterne Hotel wie die anderen Kongressteilnehmer) sprichwörtlich das Zelt vor den Toren dieser Salzburger Gemeinde aufgeschlagen. Am Seecamp steht unser Büssle mit Blick auf den Zeller See, der am heutigen Tag aber trüb und dunkel dreinschaut. Kein Wunder, es regnet hier seit Tagen, und das soll noch bis morgen Abend anhalten.

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Zell am See

Aufgrund der Wetterlage (Schneefall bis 1.500 Höhenmeter) haben wir unsere Radtour verschoben, dafür eine Runde (11 km) um den Zeller See gelaufen. Ist auch ok, ganz im Sinne der Erholungsperiode vom Marathon. Dennoch: die Vorbereitungen für das Glockner-Rennen am Sonntag laufen. Wichtige Überlegung: welche Ausrüstung nehmen wir mit, wenn es da oben schneit? Derzeit liegt dort wirklich Schnee…

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Blick vom Büssle auf den Zeller See

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Alles in Wolken und Regen

Bei Schneesturm zum Weissen Rössl

Ich durfte beruflich nach Strobl an den Wolfgangsee fahren, und so nahm ich natürlich meine Laufsachen mit, um das Ufer auszukundschaften. Das untere Bild trügt: der einzige Moment mit einer Lücke im Himmel. Ansonsten: orkanartiger Schneesturm, der das Laufen anstrengend machte.

Blick von Strobl Richtung St. Gilgen

Trotz schlechtem Wetter einer schöner Rundlauf zum Weissen Rössl (St. Wolfgang) und weiter bis nach Ried. Dort retour und dann um den Bürglstein herum wieder zurück nach Strobl.