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Herbstzeit = Vorbereitungszeit

Der Herbst zeigt sich derzeit nicht von seiner besten Seite, die alpinen Klettertage scheinen im Großen und Ganzen vorbeizusein. Schade, hätte ich doch noch ein bißchen Zeit für die eine oder andere Unternehmung gehabt. Aber so ist das in den Bergen, und das ist auch das Schöne daran. Man muss sich nach ihnen richten.

Damit komme ich nun zu einem anderen Thema, der in dieser Übergangszeit zur Wintersaison aktuell wird: Fitness für die Skibergsteigen-Saison. Dazu zähle ich einmal die Grundkondition für lange Tage auf Skiern, Beweglichkeit, gezielter Muskelaufbau und Wiederherstellung aller möglichen körperlichen Baustellen, die sich über die letzten intensiven Monate angehäuft haben.

bergell

Wandern im Bergell

Der Schwerpunkt der Konditionsarbeit liegt bei langen, niedrig-intensiven Einheiten, am besten sind dazu lange Läufe und Bergwanderungen geeignet. Ergänzt mit Intervall-Training am Rad, Stepper und am Berg sowie etwas Krafttraining gibt das die richtige Mischung für mich. Das Hauptthema für mich ist, jene Tätigkeiten zurückzuschrauben, die im Frühjahr und Sommer übermäßig oft meinen Körper strapaziert haben. Das betrifft vor allem Bouldern und Berglauf. Meine Finger, Schulter und Füße brauchen wieder mal etwas Pause, was nicht heißt, dass ich auf diese Aktivitäten vollständig verzichten möchte.

Aber hier gelten für mich zwei Dinge: so wenig wie möglich den erwähnten Stützapparat (Fingergelenke, Schulter, Ellbogen, Knie, Sprunggelenke, Fußknochen) belasten, und diesen bei der Regeneration so gut wie möglich zu unterstützen, damit im Frühjahr die Boulder-Saison voll in Angriff genommen werden kann und intensive Bergläufe wieder auf den Trainingsplan kommen. Ein Teil meiner Regenerationsarbeit ist die Unterstützung durch Tapes.

Tapes haben viele Funktionen, und ich nutze sie immer wieder. Unerlässlich finde ich Tapes als Unterstützung bei Verletzungen: zur Stabilisierung, Entlastung und Schutz. Beim Klettern habe ich z.B. auf der Systemwand gerne Tapes an den Fingern (Haut, Gelenke), bei langen Wanderungen zur Fixierung von Blasenpflastern oder Schutz der Zehen bei langen Skitouren. Relativ neuartig sind Kinesio Tapes, wie man sie des öfteren bei Sportlern im Fernsehen (Leichtathletik, Fußball) sieht: farbige Tapes, die sich der Körperanatomie leicht anpassen und den Körper bei seiner Arbeit unterstützen (sollen). Ich habe sie noch nie ausprobiert, eine Bekannte war damit aber recht zufrieden. Ihr Physio hat es ihr empfohlen, bekommen hat sie die Tapes bei www.sportprotection24.de. Wenn ich sie mal ausprobiert habe, dann werde ich hier wieder über ihre Wirkung berichten.

Und nun ab in die Regeneration und dem Wiederaufbau für die kommende Wintersaison! Berge ahoi!