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Cairns: Akklimatisation der anderen Art

In Cairns ist alles einfach entspannter (siehe Port Moresby)- die Vorwärtsbewegung, der Strand, die Abende. Wir sind bei Nicole und Garry zuhause, haben ein Auto und erkunden die Gegend, was zunächst für uns nicht einladend ist, der Hitze wegen. Nur eine leichte Seebrise rettet uns vor der Sonne, und die öffentlichen Pools. In Cairns ist die Strandpromenade ein Hit, mit Fitness-Stationen und einem freien Strandbad. In Port Douglas lässt es sich am Strand alles angenehm angehen, und in Kawarra Beach haben wir gar einen eigenen Pool mit den Kids von Nicole und Garry. Zara und Zavier nehmen uns in Beschlag, aber wir kontern mit Malwettbewerben, Sportübungen und Kochunterricht. Die Tage vergehen, ohne dass wir es besonders wahrnehmen.

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typische Häuserfront in Cairns

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auf dem Weg nach Port Douglas

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mit den Kids am Pool

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Kängurus beim Frühstück

Die nördliche Ostküste Australiens wirkt um diese Jahreszeit recht trocken. Das Zuckerrohr gedeiht prächtig, und auch vielen Känguruhs gefällt es hier. Die Quallensaison hat noch nicht begonnen, und die Regenmonate kommen erst ab Dezember. Das Leben vor der Türe spielt sich in der Früh und am Abend ab. Oder den Tagsüber auf dem Boot draussen am Great Barrier Reef, welches unter den hohen Temperaturen ebenfalls leidet. Irgendwie scheint es, als ob wir uns alle akklimatisieren müssen, nicht für die Höhe, sondern für die Hitze.