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Schlechtwetter = Vorbereitungszeit

In den Alpen haben wir gerade eine lang anhaltende, sehr instabile Großwetterlage, die uns schubweise Tiefdruckgebiete von Westen und Süden gegen die Berge bringt. Das sind keine guten Nachrichten für Bergsteiger und Skitourengeher. Vor allem die schlechte Sicht, der starke Wind und der regelmäßige Niederschlag sind ein Risiko. Was tun also, wenn man frei hat, die Berge sich aber verschließen und man auch nicht einfach so nach Norwegen ausweichen kann?

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Es muss schon sehr mies draussen sein, dass man nicht geht…

Schlechtwetter heißt nicht, dass man es sich (ausschließlich) vor dem Kamin gemütlich macht und sich die Oster-Schokolade einverleibt. Schlechtwetter ist die ideale Zeit, sich auf die nächste Tour vorzubereiten. Dazu gehört natürlich die Planung von Touren, Einholen von Informationen, Pflege des Geräts, aber auch die körperliche Fitness wieder aufzubauen. Und um das geht es hier.

Körperliches Training ist für mich nicht lästig – ich schaue nach vorne und sehe, wozu ich es benötigen werde, und schon bin ich motiviert, mich ein wenig zu bewegen. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, alle Arten des körperlichen Trainings so gut wie es nur geht außerhalb von Fitnessstudios oder anderen kostenpflichtigen Orten zu betreiben. Die teilweise hohen Kosten sind nur ein Aspekt, ein anderer die zeitliche Flexibilität und das Einsparen von Wegzeiten. Zuhause ist, als Nachteil, eine große Portion Selbstdisziplin notwendig. Wer das aufbringen kann, dem könnten meine Trainingsvorschläge ein kleiner Ideengeber sein:

  • Krafttraining mit Körpergewicht: das übliche Programm aus Sit-ups, Liegestütz, etc.; notwendig dazu: eine Iso-Matte oder ähnliches; Anleitungen finden sich auch auf diversen Cross-Fit-Seiten im Web
  • Trainingboard: Kletterern sehr bekannt, ist eine praktische Sache zuhause: eine halbe Stunde Klimmzüge, Halteübungen etc. für den Oberkörper und Rumpf; für Mo
  • Rennrad auf Rollen: ideal für Zwischendurch, verschiedene Intensitätsstufen, mindestens eine Stunde; für Oberschenkel und Waden; Der Tacx Rollentrainer Satori T1856 ist ein solches Gerät
  • Laufen: kann man bei jedem Wetter, also hinaus! Bei Eis evt. mit Spikes!
  • Wasserkanister-Trek: habe ich hier beschrieben….
  • Ach ja, Yoga natürlich, manche machen es mit Wii-Unterstützung

Das Einzige, was ich zuhause schlecht tun kann, ist bouldern oder überhaupt klettern. Dann muss die Kletterhalle her – ein klassischer Schlechtwetter-Fluchtort. Optimal finde ich Schlechtwetter auch, um alte und neue Ausrüstung zu testen. Da gibt’s keine bessere Umgebung dafür, garantiert.

Auf ins Perigord: Adventure Race

Mit dem Mai beginnt auch für uns die Adventure Race Saison 2010. Geplant haben wir fix zwei Rennen: eines im französischen Perigord, und eines im schweizer Jura. Ob noch ein drittes hinzukommt, ist noch fraglich – eine Sache des Terminkalenders und der Event-Angebote.

Am 16. Mai startet also das nächste Rennen, die 8ieme Raid Grand’Aiga in Cherveix Cubas en Perigord. Insgesamt unser dritter Auftritt bei einem Adventure Race in Frankreich – nach Berck-sur-Mer (2009) und Orbec (2008). Nach und nach lernen wir alle Gegenden Frankreichs kennen, aber bei dem Tempo können wir noch gut 20 Jahren Adventure Racing betreiben…

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Ein wildes Rennen erwartet uns…

Das Rennen in Cherveix Cubas beinhaltet laut Ausschreibung:

  • Gesamtstrecke von 60 km
  • Mountainbike: 25km
  • Orientierungsfahrt MTB: 10km
  • Bike & Run: 3km
  • Kanu: 7km
  • Trailrunning: 10km
  • Orientierungslauf: 3km
  • Luftgewehrschießen
  • und so manche Überraschungsaufgaben

Wir erwarten uns einen “nassen” Wettbewerb – das Überqueren von Flüssen und Bächen (watend und schwimmend) scheint in der Vergangenheit ein beliebtes Leitmotiv des Rennens gewesen zu sein. Unsere Seal-Skinz Socken werden hier wohl zum Einsatz kommen (müssen).

Die Anreise ins Perigord wollen wir wieder gemächlich über mehrere Tage verteilen und so Regionen auf dem Anreiseweg per MTB, Kletterseil und Laufschuhen auskundschaften. Im Focus soll diesmal vor allem das Zentralmassif südlich der Linie St. Etienne und Clermont-Ferrand stehen. Das Perigord wird aber nicht zu kurz kommen, ist es doch der Feinschmeckerladen im Feinschmeckerland Frankreich. Das Perigord bildet quasi das Hinterland zu Bordeaux und ist durch die Stadt Bergerac der Welt ein Begriff.

Abwarten, Tee trinken und trainieren

Momentan haben es alle Bergsportler etwas schwer in unserer Gegend. Der Schneedeckenaufbau ist recht instabil, dass man auch in niedrigen Höhen schon sehr gezielt nach einem “sicheren” Hang suchen muss. Und das just am Wochenende. Bitter. Wieviele freie Wochenenden hat man im Winter? Die kann ich an beiden Händen abzählen… Heute geht mal nichts. Ha, das heißt aber nicht, dass wir nicht nach draußen gehen, auch wenn es grau in grau ist und der Regen wohl bald einsetzen wird.

Aber das war ja schon (fast) die ganze Woche so. Laufen, Spinning, laufen, Krafttraining, laufen, das könnte sich so hinziehen, den Winter lang. Wäre da nicht der Montag mit der nächtlichen Skitour vom Gütle zum Hochälpele gewesen, wären im Februar die Skier immer noch im Keller. So bleibt uns nichts anderes zu tun als unsere Vorbereitungen für die nächsten und übernächsten (Stichwort “Hoher Atlas”) Skitouren und Reisen voranzutreiben. Irgendwann hat das Warten auch ein Ende.

Aktuelle Position mit Google Maps anzeigen lassen

Da wir nun mit Twitter unterwegs sind, werde ich auch versuchen, unsere geographische Position über Breiten- und Längengrad durchzugeben. Das ist ja recht gut von Wanderkarten aus ablesbar. Was ist zu tun, um sich die Position anzeigen zu lassen? Hier ein kleiner Guide:

  1. Google Maps öffnen
  2. In das Suchfenster zuerst Breitengrad, dann Längengrad eingeben, z.B. so: +47° 24′ 20.00″, +9° 44′ 26.00″
  3. Auf “Maps-Suche” klicken – das war’s! Hier das Ergebnis:

Größere Kartenansicht

Eine Google-Map erscheint, mit einem Pfeil zum Standort – das Dornbirner Krankenhaus

Vorbereitungen auf unsere Graubünden-Mountainbike-Tour

Bald soll es ja los gehen, und wenn das Wetter mitspielt, schon am Freitag. Noch warten wir auf ganz wichtiges Ausrüstungsmaterial, aber sollte dieses zu spät eintreffen, werden wir auch ohne die mehrtägige Tour angehen:

Von Chur aus über Savognin nach Bivio, dann weiter über St. Moritz, Passo del Bernina, Livigno, Müstair, Burgeis, Scuol, Zernez, Bergün und nach Frauenkirch unweit von Davos. Von dort geht’s noch einmal ordentlich rauf und runter über Arosa und zur Lenzerheide, bevor wir wieder nach Chur zurück kehren. Alles in allem rund 400 km mit ca. 11.500 Höhenmetern.

Da wir sehr oft in Gegenden sein werden, wo es keine Internet-Cafés oder irgend einen anderen finanziell vertretbaren Internet-Zugriff gibt, werden wir hier per SMS Neuigkeiten von der Strecke posten. Diese News sind sehr aktuell und können auf der rechten Seite unter “Twitter Updates” gelesen werden. Wer möchte, kann sogar unseren Twitter-Account so abonnieren, dass man die SMS direkt auf das eigene Handy erhält. Mehr dazu aber auf unserer Twitter-Seite…