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Einer flog uebers Kuckucksnest

Zum X-ten Mal: Fruehstueck heisst hier Reis mit Sojasauce und Mini-Wuerstle. Und das Essen wird immer noch nicht schlechter – egal wo wir hinkommen, Seafood… und Kaffee um 30 Cent. Wir fanden nun auch Haeuser, die nicht nur ein Betonfundament, sondern auch Waende aus demselben hatten. Schoener sind die Bambushuetten allemal, zumindest die fuer uns. Das ist und war das Kuckucksnest.

An der Suedspitze von Negros hatten wir uns wieder einmal ein Gott-verlassenes Nest ausgesucht, nur wir und zwei-drei Gaeste, Bambus-Huetten im Hang und ein witziges Bad mit Meerblick. Nachts Krabbenrennen auf den Stiegen, Dauerstuerme, und morgens Sonne und viel Meer.

Haben nun die Insel gewechselt, sind auf Siquijor, nicht mehr ganz so verlassen, aber mit viel Action: heute nacht Konzerte und die National Cockfighting Championship (Hahnenkampf).

Aufbruch auf die Philippinen

Noch sind wir nicht da, und auch nicht abgereist, sondern auf dem Balkon im Grabenweg. Packen ist angesagt, und Beate will noch die Wohnung putzen. Ok, dann eben eine Vorschau auf die Reise. Wie es dem Titel zu entnehmen ist, geht’s diesmal in die Inselwelt der Philippinen, und am Ende noch für ein langes Wochenende nach Hong Kong. Klingt nicht schlecht, “ein langes Wochenende in Hong Kong”, was?

Was erwartet uns? Die Regenzeit. Der Monsun vom Westen, Taifune vom Pazifik. Jeepneys voller Leute, Schlaglöcher-Straßen. Hohe Luftfeuchtigkeit, Mücken, rostige Fähren. Und 3 Wochen Auszeit. Blau-grünes Wasser. Asiatisches Essen. Und Dauergrinsen natürlich.

Ab Manila geht es zunächst nach Virac, auf der im Osten liegenden Insel Catanduanes. Ein Inlandsflug ist gebucht, ob das klappt, ist wie immer eine andere Frage. Aber unser erstes Ziel. Dann versuchen wir uns nach Süden durchzuschlagen, vorbei am gerade ausgebrochenen Vulkan Bulusan nach Matnog, um von Luzon nach Samar zu gelangen. Dort heißt es nach Borongan zu kommen, um ein wenig die Urwälder auszukosten.

Was danach kommt, ist noch unklar. Blackbox. Auf jeden Fall irgendwann Cebu City, denn von dort geht der Flieger nach Hong Kong. Sitzen wir nicht drin, dann sind wir untergetaucht.

Adios!

Nachtrag – hier eine Übersicht sämtlicher Beiträge zu dieser Reise: