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Piz Dora: Am Schluss doch die Ersten

Nach unserem Traum-Samstag am Piz Laschadurella hatten wir noch am Vorabend den Ofenpass ins Münstertal überschritten und die Nacht in Tschierv (1.664 m) verbracht. Nun hatten wir einen weiteren Tag mit 1.300 Höhenmetern geplant – und zwar auf den Piz Dora. Direkt vom Bus weg starteten wir mit Fellen an den Füssen zur Dorfkirche, und dann den Nordhang hoch durch lichten Wald.

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Pulverhänge soweit das Auge reicht…

Der Weg folgte durchwegs einen Sommerweg, und da schon mehr als eine Spur angelegt war, fiel die Orientierung auch nicht schwer. Ab 2.200 Höhenmeter (Era de la Bescha) waren wir dem Wald entflohen, hatten Sonne pur und starrten hinauf auf unendliche Hänge. Drei Zweier-Teams mit “Renn-Ausrüstung” zogen an uns vorbei und hatten den gleichen Gipfel wie wir im Visier. Erst bei der Abfahrt merkten wir, wie populär der Piz Dora an Sonntagen sein kann (ganze Großgruppen krochen die Hänge hinauf). Die teils steilen Hänge können schön umgangen werden, und die Route wird nie langweilig.

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Schon am Gipfelanstieg, der sich aber dennoch zieht

Hinter einem Felsabbruch teilt sich der Weg – zum einen zum Piz Dora (2.951 m) und zum anderen zum Piz Turettas (2.957 m). Wir schwenken also nach Westen und sehen den rund einen Kilometer langen Gipfelhang vor uns. Technisch nicht schwierig, ein wenig rutschig an diesem Tag, und doch steigen wir beständig in Kehren und gegen Windböen hoch. Der Gipfel versteckt sich immer wieder hinter vorgelagerten Kuppen, doch irgendwann gibt es kein Weichen mehr. Anstatt eines Gipfelkreuzes stehen wir unter einer Senderanlage. Dennoch, die Aussicht ist heute großartig – hin zur Bernina, und dort zum Ortler!

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Blick vom Gipfel ins Val Mora

Am Gipfel stehen nun vier Teams. Die einen brechen früher auf, wir mitten drin. Und holen alle wieder ein, spätestens vor dem Wald. Im Wald wird’s dann spaßig. Wie Slalomfahren, kurze Schwünge, scharfes Bremsen, und wir trinken schon ein Weizen-Cola vor dem Bus, als die anderen die Piste vor uns kreuzen. Ein schöner Tag, auch auf der Loipe von Tschierv, die ein kupiertes Gelände anbietet. Wir mögen es, und doch fahren wir später noch nach Mals in die Sauna. Dort treffen wir einen Gipfelstürmer vom Vormittag wieder, erholen unsere Körper und setzen uns später weiter zum Reschensee ab,  wo wir die letzte Nacht verbringen.

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Das Abfahren mit den schmalen Langlaufski haben wir noch nicht so drauf…

Transalp St.Anton nach Trento

Gestern Abend zurückgekehrt, hatten wir fünf Tage Mountainbike-Spaß an unserer Transalp von St. Anton (Österreich) nach Trento (Italien). Es war nun unsere 3. Tour dieser Art – nach Graubünden 2008 und Wallis 2009. Unsere Route folgte im wesentlichen Verlauf dem Vorschlag von Andreas Albrecht (Transalp Roadbook 1 – Die Albrecht-Route), mit einigen Alternativen und Verlängerungen aus Gründen der Neugier, der Einzigartigkeit und unserem Zeitbudget.

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St.Anton nach Trento per MTB in 5 Tagen

Die Überquerung der Alpen hatten wir in 5 Tagesetappen eingeteilt:

Die einzelnen Etappen schildern wir hier im Blog in den nächsten Tagen. Es war insgesamt eine recht anspruchsvolle Tour (für’s Kreuz – wir hatten ja alles im Rucksack, und für den Hintern): ca. 360 km und 11.700 Höhenmeter. Mit den Rädern hatten wir keine Panne, Unfälle gab’s auch keine, und mit den Unterkünften hatten wir einfach immer ein prima Los gezogen – mehr dazu auch in den Berichten der nächsten Tagen. Wie immer trifft man unterwegs auch interessante Leute, die ein ähnliches Projekt versuchen, und auch Leute, die einfach nur seltsam sind (nicht grüßen, doof schauen wenn man grüßt, Super-Profis halt, deren Laktatwerte und Carbonräder wichtiger sind als ein freundschaftliches “Hallo”). Beeindruckt hat uns auch das Trentino, das wir uns für’s Bergsteigen und Kletterteig-Gehen vorgemerkt haben; und die Tiroler-Schweizer Silvretta, die für Skitouren ein recht nahes Ziel abgeben könnte.

Eine weitere Auswahl an Fotos, die wir nicht in den Posts der nächsten Tage inkludieren, gibt es auch auf unserer Facebook-Page zu sehen.