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An Land in Uleung-do

Das halbe Schiff übergibt sich. Ob von dem Wellengang, oder dem überall präsenten koreanischem TV? Oder gar der Garküche, die ihren Duft im Schiffsinneren verteilt? Ich ziehe mir die Kapuze über den Kopf, schmiere mir eine duftende Handcreme unter die Nasenflügel und stecke die Kopfhörer an. Let’s rock. Während das Boot also schläft oder kotzt, liefere ich eine Karaoke-Luftgitarrenshow. Mehr und mehr, höher die Wellen, die Gischt knallt gegen die Scheiben, Träume, Träume, die Wellen in mir branden, Beate schläft wie immer, meine Träume klatschen mit der Brandung gegen das Boot. Ich frage mich: “Wie geht’s dir eigentlich?” Die Fähre von Pohang fährt mit uns ins Nichts hinaus, das Land hinter uns verschwindet. Ich suche den Horizont ab, aber es zeichnet sich nichts ab außer dunklen Wolken. Mir kommt Pink Floyd in den Sinn – “We’re just two lost souls swimming in a fishbowl”.

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stürmische Überfahrt

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Beate beobachtet südkoreanische Skibergsteiger-Künste

Unsere Insel für die nächsten Tage. Uleung-do steht stellvertretend für diese Reise, für dieses Projekt: der sichere Hafen, der Sturm, neue Freunde, der Aufstieg, der Kampf, der Gipfel. In Uleung starten wir in eine neue Phase des Projekts. Mit Max wollen wir hier ein paar Touren gehen. Er bringt zwei Freunde aus Seoul mit. Wir mieten uns in ein Ferienappartment ein, genießen die Ruhe hier – im Winter ist hier kaum was los, im Sommer dafür der Trubel der Cote d’Azur. Schon mal durch einen Bambus-Wald mit Ski abgefahren? Hier ist das möglich, und das machen wir auch am späten Nachmittag bei einer kleinen Eingehtour. Der Schnee ist soft, aber gut zu fahren. Auch der Apartment-Besitzer Heedon möchte mit den Österreichern mit. So steigen wir durch dichten Wald und im leichten Schneefall zu einer Pagode hoch. Wonhyuk und Jaehun haben ihre Freude, wollen sehen, wie die Europäer das so machen. Wir halten uns dezent zurück, bei der Abfahrt geht’s etwas mit uns durch. Baumslalom ist schon was Feines. Nicht für Jaehung, der sich dabei die Schulter auskegelt. Im Scheinwerferlicht unserer Stirnlampen verwende ich mein Fell, um den Oberarm zu fixieren, dann gehen und fahren wir langsam, bis uns die Bergrettung entgegen kommt.

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feine Abfahrt mit Baum-Slalom

Den Arm gestreckt, die Hand zur Faust geballt. Vorwärts, vorwärts, ruft es in mir, das Kommando ereilt, vorwärts, das Leben wartet, aber es kommt nicht von allein, es ist zu ergreifen, Freunde. Vorwärts in der Bewegung, dröhnt es in mir, in der Bewegung vorwärts! Der große Preis ist da draußen, auch wenn ich nicht weiss, wie er aussieht oder heißt. Neugierde heisst das Zauberwort, das jeder wahre Reisende kennt. Das ist der Schlüssel, meine Freunde, das Leben zu ergreifen und loszulassen.

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Oma kocht was feines – unter anderem Tintenfisch

Ein Leben mit dem Fahrrad. Oder mehreren.

Immer wieder versuche ich in diesem Blog meine Gedanken, Wünsche und Träume in Beiträge zu fassen. Und manchmal bediene ich mich der Ideen und Werke anderer, um es auszudrücken. Wie z.B. jene von Alan Watts und seiner berühmten Frage “What if money were no object?“.

Tatsächlich beschäftigt mich diese Frage immer wieder. Man kann es nennen wie man will, aber ich glaube, dass es noch mehr gibt als Karriere und Geld verdienen. Blickt man aufmerksam um sich, so sehe ich Menschen, die über die Zeit Vieles verloren haben, am meisten aber ihre Zeit. “Wenn ich es nochmals von vorne machen könnte, dann …” lautet eine oft gehörte Einleitung zu einem Bedauern über den eingeschlagenen und gelebten Lebensweg.

Im folgenden Film-Beitrag geht es um einen älteren Herrn, der eine Liebe zu Fahrrädern entwickelt hat. Eine fast fanatische, närrische Liebe, die ein Teil seines Lebens geworden ist. In seiner Leidenschaft sieht er sein Lebensende nicht allzu dramatisch. Ein letzter Appell an jene, die sich vom Leben mehr erhoffen, als sie sich selbst zugestehen. Wir müssen aufstehen und beginnen selbständig zu werden. Oder auf einem Fahrrad in die Zukunft fahren.

Was, wenn Geld keine Rolle spielt

Wir tun Dinge, die wir nicht mögen, um Dinge zu tun, die wir nicht mögen. Geld spielt hier eine wesentliche Rolle. Wenn wir in unseren Leben Wegen folgen, die uns jemand vorgibt, oder die Gesellschaft, und wir akzeptieren diesen Lebensstil, auch wenn wir ihn nicht mögen, dann handeln wir ziemlich dumm. Denn ist es nicht  besser, ein intensives, vielleicht kürzeres Leben ohne die Bessessenheit des Geldverdienens zu führen als dauern zu scheffeln, um irgendwann “besser” leben zu können? Auch wenn wir ein Leben lang Dinge tun müssen, die uns nicht gefallen? Und dies auch unseren Kindern beibringen?

Alan Watts fragt sich in diesem schönen Video: Was würden wir tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Diese Frage sollten wir uns jeden Abend vor dem Einschlafen stellen. Die Welt wäre eine bessere.

Alan Watts – What if money were no object- from Marjoleijn Felius on Vimeo.

Stop thinking (too much)

Der Sommer ist fast schon zur Hälfte vorüber, das Bergwetter ist mehr schlecht als recht, das Arbeitsvolumen nimmt nicht ab. Und dann gibt es Momente, in denen man sich zurücklehnt, den Kopf ausschaltet, durchatmet, und die wichtigen Dinge werden wieder klar. Ein Zuhause, die wichtigen Menschen, ein freundliches Hallo am Wegesrand. Ein Berglauf am Abend, an dem man vor Freude quer durch das Unterholz läuft, als wäre man sechs Jahre alt. Stop thinking too much, look into your heart. Hör auf zuviel nachzudenken, schau in dein Herz. Ein feines Motto für jeden einzelnen Tag.

Pass The Bucket with Tony Alva from Vans OffTheWall.TV on Vimeo.

Möglichkeiten haben und sie nutzen

Irgendwo im Web fand ich dieses interessante Zitat. Mark Aurel hätte sich gewundert, dass ich ihn im Internet zitiere:

Live a good life. If there are gods and they are just, then they will not care how devout you have been, but will welcome you based on the virtues you have lived by. If there are gods, but unjust, then you should not want to worship them. If there are no gods, then you will be gone, but will have lived a noble life that will live on in the memories of your loved ones.

Das Beste aus unseren Möglichkeiten machen ist gar nicht so leicht. Aber es ist eine innere Werthaltung, an die ich mich immer wieder erinnern sollte.

Ende des Winters

Hoch oben haben wir noch Schnee, und die Ski sind noch die nächsten zwei Monate noch nicht weggeräumt. Dennoch, die allgemeine Geschäftigkeit in den Straßen und Häusern signalisiert den Wechsel der Jahreszeiten.

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Ein Bild aus dem Vorjahr am Kapf

Wenn sich alle Welt nun im Frühjahrsputz ein Wettrennen um die saubersten Fenster liefert, habe ich meine eigene Sammlung an Zeichen, die das Frühjahr einläuten:

  • die erste Ausfahrt mit dem Rennrad
  • am Abend mit kurzer Hose eine Runde laufen gehen
  • die erste Seillänge im Fels
  • schlafen im Camper ohne Winterschlafsack
  • die Steileisgeräte für den Sommerschlaf vorbereiten

Was sind eure Frühjahrszeichen im Outdoor-Sport?

Live vicariously

Es gibt Tage und Wochen, da lebt man wie in einer Nebelsuppe, ohne Inspiration, ohne Mut, ohne Vision. Und dann hört man, liest man, sieht man Geschichten, die alles wieder in dir erwecken. Live vicariously! Mehr will ich dazu nicht sagen, ich freue mich auf den ganzen Film, wenn einmal die Reise der Goodwins zu Ende ist. Hier vorweg ein Trailer, den man mehr als einmal anschauen wird…

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man lebt nur einmal…

Slow yourself down and you see so much more! Egal was dir andere sagen, was in deinem Leben wichtig ist. Folge deiner Inspiration, sehe die Welt, älter wirst du sowieso.

A climber’s soul

Es ist gut, nach links und rechts zu schauen, und zu sehen, was andere so aus ihren Leben machen. Es ist aber auch schön, von Unbekannten deren Lebensgeschichten und Ansichten zu erfahren, auch um sich selbst seiner Position und seines Werdens bewußt zu werden. Warum ich etwas tue, oder nicht tue, wohin ich gehen will, und wohin eben nicht. Alles eine Einstellungs- und Charaktersache, vermute ich, und auch die folgende Kurzgeschichte ist wieder so ein Wegweiser, welcher zum Nachdenken anregt. Der Kurzfilm ist an alle gerichtet, für die das Geldverdienen nicht die Top-Priorität ist. Und schließt mit dem Rat: macht weiter so! Die Weite ruft…

A Desert Life from Austin Siadak on Vimeo.

Stay hungry. Stay foolish.

Der Bergsport scheint eine Aneinanderreihung von Antworten auf eine Frage zu sein, die sich mit der Art und Weise, wie wir unser Leben verbringen sollen, beschäftigt. Auch in diesem Blog, als ich letztens die Frage nach dem Restrisiko im Bergsport diskutiert habe. Nun, es ist wieder soweit. Als ich heute die Nachricht vom Ableben von Steve Jobs erfahren habe, der mit 56 Jahren an Krebs verstorben ist, musste ich an seine vor wenigen Jahren gehaltene Rede denken.

In dieser Rede wendet er sich an junge Collegestudenten, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben. Er erzählt ihnen aus seinem Leben und richtet eine Erkenntnis an diese, die er in seinem Leben gelernt hat: Stay hungry, stay foolish:

“Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life. Don’t be trapped by dogma — which is living with the results of other people’s thinking. Don’t let the noise of others’ opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.

When I was young, there was an amazing publication called The Whole Earth Catalog, which was one of the bibles of my generation. It was created by a fellow named Stewart Brand not far from here in Menlo Park, and he brought it to life with his poetic touch. This was in the late 1960′s, before personal computers and desktop publishing, so it was all made with typewriters, scissors, and polaroid cameras. It was sort of like Google in paperback form, 35 years before Google came along: it was idealistic, and overflowing with neat tools and great notions.

Stewart and his team put out several issues of The Whole Earth Catalog, and then when it had run its course, they put out a final issue. It was the mid-1970s, and I was your age. On the back cover of their final issue was a photograph of an early morning country road, the kind you might find yourself hitchhiking on if you were so adventurous. Beneath it were the words: “Stay Hungry. Stay Foolish.” It was their farewell message as they signed off. Stay Hungry. Stay Foolish. And I have always wished that for myself. And now, as you graduate to begin anew, I wish that for you.

Stay Hungry. Stay Foolish.”

Ich denke, das gilt für uns alle, die aus Entdeckungslust, Abenteuer und Herausforderung in die Berge gehen. Das Neue entdecken, den nächsten Gipfel suchen, unserer Nase folgen. Keine Kompromisse, ob und wie wir gehen. Es ist ein einziges Leben, machen wir das Beste daraus, was wir nur können. Folgen wir unseren Idealen und Leidenschaften, nicht Vorgaben und falschen Idolen. Stay hungry, stay foolish.

Patagonia Time Lapse Video from Adam Colton on Vimeo.

“Warum?” Die Frage nach dem Rest-Risiko

In ein paar Tagen geht es für mich in ein neues, herausforderndes Bergabenteuer. Die Höhe, die Unwägbarkeiten, das Wetter, das kombinierte Gelände aus Fels, Eis und Schnee, alles schöne wie nicht zu unterschätzende Aspekte dieser Tour und des Bergsteigens im Allgemeinen. Für viele stellt sich angesichts der potentiellen Gefahren die Frage nach dem “Warum” solcher Unternehmungen. Es ist eine Frage, die im Kopf des Bergsteigers nicht vorkommt.

“Ist das nicht gefährlich?”, höre ich oft. Ja, in einem gewissen Sinne. Und doch überwiegt etwas, was mich da hinauf treibt. Das Abenteuer, die Anstrengung, das Sich-Überwinden-Müssen. Mehr mental als körperlich, ist es ein Kennenlernen seiner eigenen Person und die der Seilpartner. Die Stärken und Schwächen in kritischen oder stressigen Situationen treten deutlicher hervor als im Tal, und der Gedanke an das “Warum?” rückt vollkommen in den Hintergrund.

Ich kann die Frage für mich nicht beantworten. Vielleicht ist es meine Art die Herausforderung “Leben” anzunehmen, mich weiterzuentwickeln und nicht in unserer überversicherten Gesellschaft dahinzuvegetieren. Entscheidungen zu treffen, die Konsequenzen zu tragen, selbst wenn es weh tut. Aber zu 99%, Bergsteigen heißt Spaß haben und die Natur genießen!

Noch mehr zu diesem Thema in diesem Ausschnitt des aktuellen Films “The Sharp End”:

Micah Dash and Johnny Copp segment of “The Sharp End” from Cedar Wright on Vimeo.

Der Sommer endet, die Bergabenteuer gehen weiter

Dank des halbwegs stabilen Wetters ab Mitte August hatten wir doch noch eine kleine Anzahl an Bergtouren, Alpinklettereien und Klettergartenbesuchen zustande gebracht. Es könnte ewig so weiter gehen, wenn auch die Lust nach Skitouren und Schneelandschaft in uns gehörig wächst. Und auch wenn der Sommer zu Ende geht, die Bergtouren tun es nicht. Dafür sorgen die nächsten Wochen, in denen wir uns noch den einen oder anderen Gipfel aus der Nähe anschauen wollen, bevor wir im Oktober und November in Arbeit untergehen werden…

Aber was wäre das Leben ohne Pläne, Visionen und die Aussicht auf die nächste Seillänge? Fix eingeplant, und vom Wetter unabhängig, ist unser Trip nach Mittelamerika Ende November, wo wir eine Süd-Nord-Traverse von Panama bis nach El Salvador anvisieren. Dies ist zwar keine alpine Herausforderung, da wir uns auf Wassersport als schöne Abwechslung konzentrieren wollen. Oder anders ausgedrückt: eine Reise mit 5 Kilo Reisegepäck.

Das Kontrastprogramm zu Palmen, Strand und Kajak bildet das Bergabenteuer dieses “Sommers” schlechthin. Wenn das Wetter hält, ist in den französischen Alpen eine spektakuläre, zwei-tägige Traverse mit Bivak am Berggipfel geplant. Aber mehr dazu, wenn es soweit ist. Wie auch immer, die Traverse zählt zu den schwierigsten Normalrouten der Alpen und ist eine ernste bergsteigerische Prüfung. Wie so etwas aussehen kann, liefern drei Alpinisten mit einem Kurz-Clip von einem Projekt in den nordamerikanischen Rockies…

The Tooth Traverse from renan ozturk on Vimeo.

Identität, Leidenschaft und Sport

Mein Titel kann den folgenden Beitrag von Darcy Turenne nicht anders zusammen fassen: Identität, Leidenschaft und Sport gehören zusammen. Sport wirkt dabei wie ein Katalysator. Besonders deutlich wird dies in dieser Doku über vier Sportlerinnen, die in der Männer-dominierten Gesellschaft Indonesiens Sport als probates Mittel ihrer Selbstbehauptung und Selbstbestimmung entdeckt haben. Ein großartiger Kurzfilm!

The Eighth Parallel from Darcy Turenne on Vimeo.

Alaska, Alaska

Je länger wir herum sitzen, in unserer Arbeit verhaftet, und je länger wir nicht in die Welt aufbrechen können, desto mehr brennt es in uns, da hinaus zu kommen, wo die Weite ist. Aber wir wären nicht wir, wenn wir wenigstens nicht schon Ideen hätten, diesen Zustand des sich-bequem-machens zu überwinden. Alaska, Alaska. Oder war’s doch was anderes? Die Zeit wird’s sagen. Aber jetzt doch: Alaska, Alaska …

Portugal. The Man – Sleep Forever from Portugal The Man on Vimeo.

Filmempfehlung: “The Way”

Eine Filmempfehlung für alle, die sich gerne auf den Weg in die Welt machen, möchte ich mit “The Way” mitgeben. In diesem Film geht es vor allem um eines: Freundschaft und Weltoffenheit auf einer Reise, die auch immer eine Reise ins Ich ist. Ein wunderbarer Film, den ich nicht vermißt haben möchte.

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“The Way” mit Martin Sheen

Warum wir in die Berge gehen…

Man könnte es so “schön” haben, höre ich oft. Auf dem Sofa liegen. Tatort schauen. Kaffee trinken gehen am Marktplatz. Sich ausruhen. Ausschlafen. Wellnessen (was für ein Wort!). Am Strand abhängen. Mein “Super-GAU Sonntag” besteht aus all diesen Elementen: ausschlafen, spät frühstücken (von 10.00 bis 13.00 aka “Brunch”), spazieren gehen (vorgeben etwas Körperliches zu tun), irgendwann die Glotze einschalten und sich im Sofa langsam des Tages in pseudo-intellektueller Manier entledigen. Was für eine Art sein Leben zu verschwenden.

bergsteigen

bergauf & bergab

Stattdessen gehen wir in die Höhe. Das kostet Kraft, es ist anstrengend, man schwitzt, hat Hunger und Durst, stürzt gelegentlich, hängt halb in einer Gletscherspalte, übernachtet in kalten Biwaks, wandert in nicht-so frischen Sachen, der Rucksack drückt, die Luft wird dünn, die Kälte nagt an den Fingern. Es ist nicht so, dass wir das Leiden lieben. Aber es ist ein Aspekt des Bergsports. Die Grenzen überwinden, sich selbst motivieren weiterzugehen, jedes mal auf’s Neue. Die Berge reduzieren uns auf das Wenige, was wir mitnehmen können. Schwierigkeiten zu meistern. Auf dem Gipfel zu stehen und die Aussicht zu genießen ist eines. Aber erst wenn wir wieder unten sind, nicken wir uns zu und wissen, was wir wieder in den letzten Stunden geleistet haben. Erst unten ist die Tour vorbei. Erst unten sind wir King & Queen, aufgeputscht und aufgedreht, unbesiegbar. Die Berge geben uns all das retour, sie sind das Terrain, auf dem wir uns stets von Neuem beweisen können.

Dieser Post ist eine Replik auf einen Artikel zum Sinn und Unsinn des Bergsteigens, gefunden im Magazin Rock & Ice. Man hat die Wahl sein Leben zu gestalten. Oder man wird wahllos gestaltet.