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Schnorcheln auf Samar

Nach harten 2 Tagen auf Achse von Catanduanes ueber Sorsogon die ganze Insel Samar bis nach Sueden hatten wir es klasse erwischt – keine Leute, ganze Straende nur fuer uns und ein Essen wie aus dem Koch-Bilderbuch.

Der Weg dorthin fuehrte uns mit Jeepneys, Faehren, Ratter-Buessen und Mini-Vans zunaechst nach Tacloban, Hauptstadt von Leyte. Eine ganze Menge los dort, und immer noch keine weissen Gesichter. Dafuer eine Unmenge von Schulkindern, die ueberall mit uns die groesste Gaude hatten. Wir auch.

Am Strand von Marabut (wieder auf der Suedspitze von Samar) gab es dann klares Wasser und schoene Riffe fuer ein Schnorcheln ohne Ende. Fuer einen Tag hatten wir ein Bamboo-Flosz gemietet, das wir mit Hilfe von Tauen bis an den Rand des Riffs “vor Anker” legten und den ganzen im Wasser, am Tisch unter einem Segel, oder einfach auf dem Bambus-Boden verbrachten. Resultat: jede Menge Fotos, rote Haut und ein herrlicher Tag auf den Philippinen.

Heute sind wir weiter gezogen, ueber Leyte von Ormoc nach Cebu City, unser Sprungbrett fuer weitere Inselbesuche. Klauen scheint hier nicht angesagt (Holz klopf), dafuer wird versucht, Touristen-Preise von uns zu lukrieren (da wird Beate ganz sauer). Verbluefft stellten wir fest, dass die Philippinos keine Groessenvorstellungen von Preisen haben. Wenn man nach einem Preis fragt, dann kommen irgendwelche Phantasiezahlen daher. Dann sagen wir einfach irgendetwas anderes, druecken denen das Geld in die Hand und gehen. Scheint zu funktionieren.

Super kompliziert hier ist das Telefonieren. Bis ich an die richtige Person gerate, braucht es ein paar Stationen. Trotz meiner Rueckfragen, ob es sich um die richtige Stelle handelt, wird bejaht und am Schluss stellt sich heraus, dass ich dennoch weiterverbunden werden muss. Irgendwie redet am Telefon noch aneinander vorbei. Wir checken sowieso jede Info dreimal. Meistens versteht man uns nicht ganz korrekt, und wir bekommen statt Soja Essig, statt Fahrtdauer die Uhrzeit usw. Kontakt haben wir also eine ganze Menge.

Morgen geht es also weiter, auf eine der Inseln im Sueden von Cebu. Wir sind aber noch am klaeren.

Aufbruch auf die Philippinen

Noch sind wir nicht da, und auch nicht abgereist, sondern auf dem Balkon im Grabenweg. Packen ist angesagt, und Beate will noch die Wohnung putzen. Ok, dann eben eine Vorschau auf die Reise. Wie es dem Titel zu entnehmen ist, geht’s diesmal in die Inselwelt der Philippinen, und am Ende noch für ein langes Wochenende nach Hong Kong. Klingt nicht schlecht, “ein langes Wochenende in Hong Kong”, was?

Was erwartet uns? Die Regenzeit. Der Monsun vom Westen, Taifune vom Pazifik. Jeepneys voller Leute, Schlaglöcher-Straßen. Hohe Luftfeuchtigkeit, Mücken, rostige Fähren. Und 3 Wochen Auszeit. Blau-grünes Wasser. Asiatisches Essen. Und Dauergrinsen natürlich.

Ab Manila geht es zunächst nach Virac, auf der im Osten liegenden Insel Catanduanes. Ein Inlandsflug ist gebucht, ob das klappt, ist wie immer eine andere Frage. Aber unser erstes Ziel. Dann versuchen wir uns nach Süden durchzuschlagen, vorbei am gerade ausgebrochenen Vulkan Bulusan nach Matnog, um von Luzon nach Samar zu gelangen. Dort heißt es nach Borongan zu kommen, um ein wenig die Urwälder auszukosten.

Was danach kommt, ist noch unklar. Blackbox. Auf jeden Fall irgendwann Cebu City, denn von dort geht der Flieger nach Hong Kong. Sitzen wir nicht drin, dann sind wir untergetaucht.

Adios!

Nachtrag – hier eine Übersicht sämtlicher Beiträge zu dieser Reise: