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Lonely Planet Marokko

Der englische Titel des Bandes heißt exakter “Lonely Planet Morocco” und war unser informativer Begleiter bei dieser Tour durch das Land am Atlas. Die 2009 erschienene Ausgabe hat wieder zahlreiche “Features” zu bieten – rund 500 Seiten dicht bepackter Information, knapp 100 Karten, und eine Menge an Farbfotos, die Lust auf mehr machen.

Lonely Planet Marokko

Buchcover Lonely Planet Marokko

Wie fast immer bilden die Reisevorschläge (Trips von mehreren Tagen bis zu mehreren Wochen) das Rückgrat eines LP Bandes. Wir hatten aber schon unsere Ideen (Skitouren) wo anders ausgebrütet, mussten uns eigentlich nur auf die Informationen zu den Königsstädten und den Verkehrsverbindungen konzentrieren. Die Informationen stimmten im Wesentlichen mit der Realität überein, haderten wir dennoch ein wenig mit den Angaben zur Gepäcksaufbewahrung, da wir oft die exklusive CTM-Buslinie fuhren, welche eigene Bus-Terminals nutzt. Auch der CTM-Fahrplan war nicht akkurat, aber das läßt sich vor Ort leicht erfragen.

Zum Thema Skitouren steht im Reiseführer Marokko überhaupt nichts drin. Ein paar Infos finden sich zum Nationalpark Toubkal, zum Aufstieg zur Refuge, und sehr dünne Routenbeschreibungen für Trekker.

Weiters inkludiert ist ein Kurzlexikon (Arabisch, Französisch, Berber), Informationen zu Trekking im Atlas sowie eine – ein wenig dünn ausgefallene – Sektion zu West-Sahara. Insgesamt aber ein gut recherchiertes Buch, wobei man hier besonders auf den Kauf der letzt-erschienen Auflage achten sollte. In Marokko ist vieles im Fluß.

Bibliographische Informationen finden sich hier: Lonely Planet Reiseführer Marokko

Buchrezension: Lonely Planet Nepal

Lonely Planet Nepal

Ein wichtiger Ratgeber für die Planung unserer Nepal-Reise war sicherlich – wie gewohnt – der Lonely Planet Reiseführer. Manche mögen sie nicht, manche schon. Wie immer gefällt uns die klare Gliederung, die recht guten Karten, das Angebot an Unterkünften und vor allem – das scheint mir immer wichtiger zu werden – auch die große Anzahl von weiterführenden Links zu Institutionen, Herbergen, Firmen etc.

Relativ viel Raum wird Kathmandu gewidmet, und wer gerne in dieser Stadt verweilen will, ist das auch ok. Wer aber hinaus will ins Land, der kann trotz allem diesen LP Band als Starthilfe verwenden. Zumindest für die Entscheidung, welche Treks überhaupt zeitlich machbar sind, welche Outdoor-Aktivitäten in Nepal sich lohnend darstellen und wohin man sich für eine Feinplanung wenden kann. Das Trekking-Kapitel, ohne das wohl kein Nepal-Führer auskommt, ist zwar vorhanden, aber recht bescheiden. Da braucht es schon mehr, wenn man an eine mehrtägige Tour denkt. Entweder besorgt man sich einen Trekking Nepal Führer (wie z.B. Lonely Planet Trekking in the Nepal Himalaya), oder man wendet sich gleich an einen Tour-Veranstalter im Land, der über die potentiellen Touren informieren kann. Voraussetzung für eine Kontaktaufnahme ist aber, dass man schon eine Idee hat, was man will, und die Möglichkeiten vermitteln eben Reiseführer wie dieser Lonely Planet Nepal allemal. Mit knapp 19 Euro eine lohnende Investition.

Bibliographische Angaben finden sich hier: Lonely Planet Nepal

Buchrezension: Lonely Planet Bhutan

bhutan

Eine weitere Etappe unserer Asien-Reise ist Bhutan, ein geheimnisvolles Land im Himalaya, über das es nicht allzu viele Informationen gibt. Reiseführer sind hier sehr hilfreich, wie eben der von Lonely Planet.

Zunächst benötigten wir das Buch gleich zu Beginn unserer Reise-Planung, als wir unserem Travel-Agent in Thimphu erklären mussten, was wir wann sehen wollten. Dafür war das Buch wie geschaffen – Sehenswürdigkeiten, interessante Feste, aber auch Reisedistanzen und ähnliches.

Unser Travel-Agent konnte mit diesen Infos viel anfangen und unsere Ideen weiter ausbauen. Wie in einem Ping-pong Match tauschten und verbesserten wir das Programm, auch teilweise auf den Infos von LP Bhutan basierend.

Im Land selbst kann man das Buch als Quelle für weitere Infos brauchen, aber da man sowieso immer einen Guide dabei hat, der einem alles erklärt und überall hinführt, braucht es dieses Buch eigentlich nicht (mehr). Dennoch werden wir es mitnehmen. Als Lesestoff, als Info-Material und als Quelle für unendlich viele Fragen an unseren Reiseführer.

Bibliographische Angaben und Bezugsmöglichkeiten finden sich hier: Lonely Planet Bhutan, 2007, 3. Ausgabe, in Englisch

Buchrezension: Lonely Planet Bangladesh

Lonely Planet Bangladesh

Über ein Land wie Bangladesh gibt es auch in unserer Zeit nicht allzu viele verlässliche, aktuelle und vor allem für Rucksack-Reisende wie uns Infos. Da wir unsere Bengladesh-Reise auf eigene Faust geplant und organisert haben, waren besonders die Einreisebestimmungen, der öffentliche Verkehr im Land (Stichwort “Rocket”!), diverse Permits für “besondere Regionen”, und natürlich Unterkünfte, die weder im Web noch sonst wo zu finden sind. Und das bringt uns zu Lonely Planet, weil hier eben die Infos fanden. Wie kommen wir von Shilong (Indien) nach Sylhet? Wo bekommen wir das Permit für die Hill Tracts? Und wie befahren wir die Sundarbars?

Das Buch bietet hier Hilfestellung, auch wenn die genauen Daten (Abfahrt, Verkehrsmittel, etc.) nur bedingt aktuell sein können. Dienste in Bangladesh können täglich eingestellt, anders angeboten, oder schlicht wie gewohnt weitergeführt werden. Für die Planung (wenn ein enges Zeitkorsett vorherrscht) ist das lästig, wenn nicht unbrauchbar. Dann muss ich mich der wenigen Internetquellen bedienen, die Auskunft geben können. Aber auch diese sind typisch Bangladesh selten brauchbar. Mit dem Lonely Planet Führer habe ich für eine Webrecherche die wichtigen “Begriffe”, und kann auch über soziale Netzwerke Auskünfte einholen, die ich auf keiner gewöhnlichen Webseite bekommen kann. Überhaupt scheint mir, dass soziale Netzwerke die ideale Reise-Informationsplattform darstellen, wenn ich spezifische Fragen habe und Hilfestellung benötige. Das ist wie in den Straßen von Dhaka – fragt man jemand, dann wird einem bestimmt weiter geholfen. Öffentliche Servicestellen brauchen dagegen oft lange, sind bürokratisch und bieten den typischen 08/15-Infokram (ok, das ist übertrieben, aber leider oft der Fall). Die 15 Euro für das Buch sind definitiv gut investiert, um die Basis für eine weiterführende Recherche zu schaffen.

Bibliographische Angaben finden sich hier: Lonely Planet Bangladesh

Lonely Planet Reiseführer Schweden

Wie für die meisten Reisen nehmen wir gerne ein Lonely Planet Buch zur Vorbereitung her. Gerade wenn man mit dem Zeit- und Geldbudget bedacht umgehen muss, sind Führer wie der Schweden Lonely Planet sehr praktisch. Sie ersparen nicht nur viel Arbeit, sondern geben auch einige Hinweise, die man nicht oder nur sehr schwer online finden kann.

Im Zuge eines Stockholm-Aufenthalts musste also ein Schweden-Guide her. Wir brauchten zwar nur den Abschnitt der Stadt Stockholm, aber auch der war schon sein Geld wert. Die wichtigsten Infos samt Karten, Öffnungszeiten und Adressen sind sehr sorgfältig aufbereitet und dargestellt. Sollte mal etwas nicht dabei sein oder weitere Details fehlen, so hat man zumindest für die Online-Recherche ein gutes Stichwort.

Irgendwann möchten wir auch das ländliche Schweden kennenlernen, und da sollte uns der Guide wieder gute Dienste leisten. Die Angaben in diesem Lonely Planet altern natürlich mit der Zeit, aber das Wichtigste bleibt auch in mehreren Jahren gültig. Eine schnelle Überprüfung im Web sollte da genügen, und notfalls können Updates im Buch als Randnotiz vermerkt werden.

Bibliographische Angaben:
Sweden (Lonely Planet Sweden)

Lonely Planet Reiseführer London

Für alle London-Reisende bietet dieser City-Guide von Lonely Planet eine durchaus brauchbare Hilfe an. In gewohnter Manier ist das Buch ordentlich verarbeitet, sehr übersichtlich und auch in Deutsch erhältlich.

Ausführliche Info stehen zu Kultur und Geschichte zur Verfügung, gepaart mit guten Stadtplänen, reichlich Literatur- und Web-Verweisen als auch Vorschlägen für diverse Spaziergänge.

Berühmt geworden sind die Lonely Planet Bücher allerdings mit ihren Adressen und Tipps im Bereich ‘Übernachtung’, ‘Essen & Trinke’ und ‘Transport’. Das ist in diesem Lonely Planet nicht anders, wenn nicht ausführlicher.

London ist aber nicht irgendeine Metropole, sondern das Zentrum für Shopping und Unterhaltung. Dem widmet der Guide gerechtfertigterweise sehr viele Seiten. Auch die nähere Umgebung von London kommt nicht zu kurz weg.

In Summe ein empfehlenswertes Buch im bewährten Taschenbuchformat.

Bibliographische Angaben:
Lonely Planet Reiseführer London

The Travel Book: A Journey Through Every Country in the World

Das Travelbook von Lonely Planet ist kein typisches Werk dieses Verlages. Unsere erste Wahl bei Reiseguides bringt normalerweise klassische Reiseführer heraus, mit Detailinfos zu Land & Leuten. Dieses Buch aber ist eine Art Mini-Bildband, welches alle Länder dieser Erde über ein paar Charakteristika zu beschreiben versucht. Dass das nicht sehr genau sein kann, und manchmal auch Stereotype bedient, ist leider auch hier unvermeidlich.
Dennoch schätzen wir dieses Buch als Ideengeber. Schöne Fotos geben einen ersten Einblick in ein Land. Weitere nützliche Infos: die beste Reisezeit. Also: wann es teuer werden kann, und wann man eigentlich gar nicht zu gehen braucht…

Dieses Buch eignet sich bestens als kleines Geschenk und sollte in jeder Hausbibliothek von Reisefans vorhanden sein. Schnell versammelt man sich am Abend um das Buch, um das eine oder andere anzuschauen oder nachzuschlagen. Und das immer wieder.

Bibliographische Angaben:
R. Hopkins, J. Austin, L. Clapton (Herausgeber)
The Travel Book 1: A Journey Through Every Country in the World (Lonely Planet Pictorial)
Lonely Planet, 2005