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Der Loferer Höhenweg

Eine klassische Biketour ist der Rundweg auf der Loferer Alm. Ausgehend von Lofer (620 m Seehöhe) geht es über Faistau auf die Loferer Alm (ca. 1.500 m Seehöhe), und dann immer im auf und ab über Forstwege bis zur Möseralm.

Blick in wolkenverhangene Berge oberhalb von Reit

Die eigentliche Route würde nun Waldwegen zum und entlang des Unkenbachs folgen, wo man bei Rausch auf Asphalt stößt und über Reit nach Lofer zurückkehrt. Wir mussten aufgrund von Schnee aber über die Stallenalm und Weidring und Pass Strub nach Lofer fahren, auch keine schlechte Sache…

In den Wolken aber trocken- die Loferer Alm

Die letzte Station unseres Weekends hatte es in sich, wie dieses ganze Wochenende. Eine tolle Gegend, die Lust auf mehr macht. Übrigens trafen wir immer sehr nette Leute hier…

Impressionen aus Lofer, Österreich

Und hier ein paar Bilder aus Lofer, Salzburg – eine Station unseres 5.000er Wochenend-Trips.

Am nächten Tag ging es auf die Loferer Höhenrunde, die letzte Herausforderung unseres Trips.

Heiss & heisser: die Panoramastrasse zur Steinplatte

Nach unserer Vormittagsrunde um die Lofener Steinberge ging es am späteren Nachmittag zu einer Bike-Wander-Kombination in Richtung Grünwaldalm unterhalb der Steinplatte (mehr Info zur Region und Gondelbahn hier) bei Weidring. Dieses Vorhaben hatte einen Knackpunkt: die Panoramastraße zur Stallenalm mit 15% Steigung auf über vier Kilometer.

Links die Steinplatte, rechts die Loferer Steinberge

Bei schon recht heißem Wetter gingen wir die Straße an, fuhren Kehre für Kehre hoch. Erinnerungen an den Oman kamen hoch – Hitze und steile Rampen. Irgendwann war auch dieses Stück Asphalt bewältigt, und wir ließen die Räder bei der Stallenalm zurück. Es folgte ein schon bequemer Fußmarsch zur nicht weit entfernten Grünwaldalm mit prächtigem Blick auf das Panorama der Hohen Tauern. Leider war die Beschriftung zum Schusta’gangl Klettersteig zerstört und der Aufstieg so nicht machbar, aber auch deshalb, weil wir schon recht spät dran waren. Wie auch immer, dort oben liegt immer noch Schnee. Der Klettersteig selbst sollte schneefrei sein, da er südwärts ausgerichtet ist (mehr Info dazu auch hier).

Blick auf die Hohen Tauern

Nun folgte eine letzte Nacht in Lofer, bevor es am Montag zum Schluss unseres 5000er Weekends nochmals mit dem Rad auf den Loferer Höhenweg ging, eine Schleife gegen Norden.

Frühling auf der Stallenalm

Grandiose Fahrt um die Lofener Steinberge

Nichts ist schöner, als um halb sechs mit der Sonne im Racing-Bus aufzuwachen und einen wolkenlosen Himmel über sich zu haben (he, in Saalbach). An so einem Tag ging es um die Lofener Steinberge herum, ein Rundkurs von ca. 45km und rund 1.100 Höhenmetern.

Die Lofener Steinberge, vom Norden betrachtet

Ausgangspunkt war ein Parkplatz am Ausgang der Vorderkaserklamm. Der Kurs beginnt hier relativ unspektakulär entlang des Tauernradwegs nach Lofer, dann weiter über den Strubs-Pass. Hier zweigt dann eine Forststrasse ab und es geht in die Höhe auf ca. 1200 m Seehöhe. Ein sehr schöner Waldweg, mit großartiger Sicht auf die gegenüberliegende Steinplatte oberhalb von Weidring.

Idyllisch am Pillersee, St. Ulrich im Hintergrund

Rasant geht es über die Teufelsklamm nach St. Adolari und entlang des Pillersees über St. Ulrich und den Wiesensee nach Hochfilzen. Dort beginnt der finale Aufstieg zum Römersattel durch das Truppenübungsgelände. Eine schöne Gegend, die auch eine rund einen Meter lange Natter, die unseren Weg kreuzte, für ein Sonnenbad nutzte.

Der Single-Trail hatte auch die eine oder andere Schiebepassage

Vom Römersattel (rund 1.200 m Seehöhe) geht’s in steilen Singletrails zur Vorderkaserklamm. Diese Abfahrt hat unsere Bremsen und Gabeln ordentlich beansprucht, hat aber auch viel Spaß gemacht. Beim Einfluss des Römerbachs in die Saalach gab es dann zum ersten Mal in diesem Jahr so etwas wie Badeurlaub…

Dem Römerbach folgend ging es durch spektakuläre Landschaftsbilder

Doch das war für diesen Tag noch nicht alles – am Nachmittag sollte es nochmals mit den Rädern in die Höhe gehen, diesmal auf die Steinplatte…

Irgendwo zwischen Hochfilzen und Lofer

Das Wochenende wartet, und wir stehen schon in den Startlöchern – nach einer langen Woche voller Nachtdienste geht es heute zunächst ins Ötztal zu diversen Klettersteigen. Samstag, Sonntag und auch ein bißchen Montag sollten wir in der Gegend um Hochfilzen, Saalbach-Hinterglemm und Lofer auf unseren Mountainbikes, im Laufdress oder in Klettersteigmontur anzutreffen sein. Das Ziel: 5.000 Höhenmeter in drei Tagen. Mehr über den Trip weiter unten – einfach auf die Etappen klicken.

Zur Tourvorbereitung haben wir uns u.a. auf die Unterlagen von Hüslers Klettersteigatlas Alpen verlassen. Auch das Tourismusverband Pillersee Tal hat uns mit guten Karten und Tourenvorschlägen versorgt.

Und hier eine Übersicht über die einzelnen Routen und Wege: