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Ski-Wanderung im Leckner Tal

Nach dem sehr wechselhaften Wetter und den dadurch eher ungünstigen Schneebedingungen (unten schwer und hart, oberhalb 1.800m Lawinengefahr hoch) haben wir uns mal was “Neues” einfallen lassen: eine Runde auf Skiern durch das Lecknertal.

Blick Richtung Schetteregg

Die Route startet wie gewöhnlich am Anfang der Mautstraße und folgt zunächst dem Weg bis zum Leckner See (folgt man der Straße, kommt man nach Deutschland und zur Scheidewang Alpe). Von dort geht es ein Stückchen “zurück” zur Egg Alpe hoch, dann weiter zur schön gelegenen Schwarzenbergerplatte Alpe (hier Abzweigung zum Falken). Dort kann man schon die Felle ablegen, es geht gemächlich abwärts (hier gibt es die Möglichkeit, einen Weg zum Hochhäderich einzuschlagen) zur Ohlisgschwend Alpe und schließlich wieder zum Ausgangsort.

Lecknertal hin, Balderschwangertal retour

Das Wetter hat uns wieder einmal einen Klettersteigausflug zu nichte gemacht, zu nebelverhangenen waren die Bergspitzen den Vormittag lang. Deshalb gab es eine recht angenehme, 45km Mountainbike-Runde mit 1.200 Höhenmetern. Start in Hittisau, ging es das Lecknertal hinauf. Zur Linken der Hochhäderich, zur Rechten das Ochsenlager, das wir im Winter schon mal besucht haben.

Der Leckner See in Blickrichtung Österreich

Auf deutschem Gebiet ging der Aufstieg flacher weiter, bis zur Scheidewang Alpe. Von da ab eine schöne und schnelle Abfahrt ins Tal, um dann doch sogleich den zweiten Anstieg des Tages anzugehen – fast bis zur Höllritzer Alpe hinauf, und dann quer zur Oberen Wilhelmine Alpe. Dieser Abschnitt der Tour war recht gut von Bikern besucht, also nichts für Ruhe-Suchende!

Von der Oberen Wilhelmine-Alpe es ist ein Katzensprung zum Siplingerkopf (ebenfalls ein Skitouren-Ziel). Ab dort Vollgas abwärts ins Tal nach Balderschwang, und dort über die Landstraße bis nach Hittisau. Rechts in Fahrtrichtung geht’s auch auf den Koppachstein hinauf.

Aufstieg zur Scheidewangalpe

Zur Belohnung gab’s Bungee Jumping (von dem berichte ich an anderer Stelle), Baden in der Bregenzer Ache und ein Essen im GH Adler in Lingenau. Was will man mehr?

Ochsenlager

Ein Vormittagstrip ist eine recht leichte, aber trotzdem schöne Skitour im Lecknertal über die Nordseite zur Ochsenlager. Zum Aufstieg gibt es nicht allzu viel zu sagen, gemächlich geht es dahin, teils über schmale Waldwege.

Leider war die Abfahrt, die zum überwiegenden Teil nicht der Aufstiegspur folgt, recht verfahren und schon “betoniert”. Mit viel Beineinsatz mussten ansonsten prima Hänge abgefahren werden.

Hochhäderich: es ist wieder Sommer!

Nach über einer Woche Regenschirme, Kälte und Dunkelheit kam dieser Tage der Sommer wieder, und zwar in einer geballten Ladung aus Hitze, wolkenlosem Himmel und brauner Haut à la Costa Rica. Das lud zu einer extra langen Tour zum Hochhäderich ein.

In aller Morgenfrische aufgebrochen ging es recht flott durch das Achrain nach Alberschwende, über die Wälder Bundesstraße bis zur Abzweigung nach Müselbach und dann über die Achbrücke nach Lingenau und weiter nach Hittisau. Alles keine Mountainbike-Strecken, sondern asphaltierte Autopisten.

Entlang der Bolgenach folgten wir dem Stausee bis fast nach Riefensberg hinein, bogen doch irgendwann mal rechts hinauf, ins Auto-Niemandsland. Der anfangs gut befestigte Güterweg führte in mehreren Serpentinen mehrere Hundert Höhenmeter hinauf zum Steinernen Tor, ein sensationeller Anblick, wenn man völlig fertig die letzten Meter das Rad aufgrund nicht bewältigbarer Steilheit hinauf schieben musste.

Erst hier lernten wir den Wald zu schätzen, denn auf der freien Fläche, die beim Ferienhof Koyen das Plateau um den Hochhäderich dominiert, war die Sonne mittlerweile zu einem Faktor geworden. Über die Alpe Hennenmoos ging es nochmals 300 Höhenmeter hinauf zum Gipfelgasthaus am Hochhäderich.

Der Ausblick bis zum Bodensee war grandios, und doch hämmerte uns der Kopf. Eine Pause bei der Gehren Alpe unterhalb des Gipfelanstiegs war eine willkommene, wenn nicht notwendige Pause. Der Retourweg über Hittisau (das benachbarte Lecknertal ließen wir mal aus), Lingenau und Alberschwende / Achrain war dann zwar nur noch Pflicht, doch aufgrund der Mittagssonne nicht mehr so locker wie auf dem Hinweg.

Eine nette Tour für alle, die über kein geeignetes Fahrzeug für den Bike-Transport haben und trotzdem etwas außerhalb von Dornbirn mit dem Rad er-fahren wollen. Viel Wasser mitnehmen und den Hintern auf 70km einstellen.