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Bouldern im Herbst

Nebel hin und her, solange es trocken ist, geht sich allemal eine Boulder-Einheit draußen in der Natur aus. Dann packe ich mein Crash-Pad auf meinen Rücken, schwinge mich auf’s Rad und schon geht’s hinauf an den Fels.

herbst

prächtiger Altweibersommer am Fels

Bouldern ist für mich eine prima Ergänzung zum Bergsteigen im Allgemeinen, zum Sportklettern im Besonderen. Es gibt mir immer wieder einen Impuls, die eine oder andere Kletterpassage beständig auszuprobieren und irgendwann auch zu durchzusteigen. Die Griffe und Tritte eines bewältigten Boulderproblems werden feiner und eleganter, die Fingerkraft stärker. Durch das Wechselspiel mit Kletterwänden in der Halle oder draußen im Klettergarten habe ich bessere Fortschritte in den letzten Monaten gemacht als durch das Sportklettern alleine. Eine Überlegung ist auch der Einsatz eines Trainingboards in den eigenen vier Wänden, um gezielt Fingerkraft zu trainieren. Dazu ein andermal mehr.

Meine Sessions sind meist Kraftausdauer und Technik-orieniert (Maximalkraft trainiere ich eher am Trainingboard). Das heißt, ich nehme mir eine bestimmte Anzahl an Zügen vor, die ich an einer Session absolvieren möchte, genauso bestimmte Passagen, wo ich an Neuem bzw. noch nicht Bewältigtem weiter arbeiten kann. So ergibt sich ein guter Mix, und innerhalb einer guten Stunde kann man seine Unterarme so richtig aufblasen.