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McDavid Knie-Band

Auf manche Macken des Körpers kommt man nur drauf, wenn man sie ordentlich (intensiv, lange) belastet. Seit ich auf den Trailrun-Marathon in Devon trainiere, absolviere ich auch längere Trainingseinheiten von 20 bis 30 km. Und da kam etwas “Interessantes” zum Vorschein: ein Femoro-patellares Schmerzsyndrom, welches bei mir durch eine Kombination aus Laufstil, muskuläre Dysbalancen und noch nicht genug starken Rücken- / Bauchmuskeln hervorgerufen wurde. Dass meine Schuhe nach zwei Jahren auch an ihr Lebensende (was das Dämpfungsverhalten betrifft) angekommen sind, ist auch nicht gerade Knie schonend.

Das sogenannte Femoro-patellare Schmerzsyndrom äußert sich durch ein steiferes Kniegelenk während des Laufens, ein Symptom, dass nach einer guten Viertelstunde Pause wie verschwunden ist. Während des Laufens allerdings wirkt es schmerzhaft, und natürlich ist der Laufstil nicht mehr geschmeidig. Übrigens betrifft es nur ein Knie, nicht beide.

So, was also tun? Eine gute Seite, die ich im Web konsultiert habe (neben zig Foren und Fachmeinungen) riet:

  • Umstellung des Laufstils (Auftreten mit der Ferse, Erhöhung der Schrittfrequenz, Becken nicht nach hinten kippen, …)
  • Muskuläre Dysbalancen (M. Quadriceps femoris/ Ischiocrurale Muskulatur)  durch gezieltes Krafttraining ausgleichen
  • und unter anderem eine Patella-Bandage.

Neben den beiden ersten wichtigen Punkten, die viel Zeit in Anspruch nehmen, habe ich mich auch um eine Patella-Bandage umgesehen. Von Mc David habe ich eine ausprobiert, bei Ben’s gekauft, und trage sie nun immer bei allen meinen Läufen. Das Band hält die Sehne in der richtigen Bahn, so dass die Kniescheibe nicht über andere “Knochen” reibt, welche die Schmerzen verursachen.

mcdavid-knieband

Nach gut 1,5 Monaten haben sich alle Maßnahmen gemeinsam schon bemerkbar gemacht. Komplett ist das Phänomen nicht verschwunden, aber das Problem tritt während des Laufens nun viel später ein, beziehungsweise verschwindet während des Laufens wieder. Was bei mir funktioniert hat: das konzentrierte Laufen – Achten auf den Laufstil!