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Transalp 2012: zur Weidener Hütte

Eine Mountainbike-Transalp ist auch immer eine logistische Angelegenheit. Hütten organisieren, Pläne ausdrucken, Karten besorgen und nicht zuletzt den Transport der Räder zum Ausgangspunkt und von der Zielankunft weg organisieren. Wie in 2011 haben wir auf unser Büssle als Basislager gesetzt:

  • als Transportmittel für unsere Räder
  • als Übernachtungsmöglichkeit vor dem Start
  • als schneller Transfer nach der Tour nach Sulden zur anschließenden Hochtour in den Ortler Alpen

Da derzeit die Brennerbahn auf der österreichischen Seite aufgrund von Modernisierungsarbeiten nicht fährt und der Schienenersatzverkehr nur eingeschränkt Bikes mitnimmt, fahren wir am Vorabend nach Schwaz in Tirol und laden dort am Bahnhof unsere Räder ab. Wir queren dann den Brenner und übernachten in Naturns/Vinschgau im Büssle. Am nächsten Morgen geht’s per Bahn wieder über den Brenner retour nach Schwaz (545 m), wo unsere Räder für die erste, nachmittägliche Etappe auf der Transalp 2012 warten.

innerst

nebelig und regnerisch

innerst

nicht mehr weit zum Tagesziel…

Das Wetter ist erwartungsgemäß schlecht. Kalt, regnerisch, wolkenverhangen der Himmel. Dick eingehüllt in regenfeste Kleidung strampeln wir nach Pill, und dann über eine vielbefahrene Straße hinauf nach Mitterweerberg (882 m). Noch macht es keinen Spaß, und wir versuchen so gut wie möglich trocken zu bleiben. Die Straße wird schmäler, die Autos weniger, als wir mit einigen Kühen Innerst/Rieder (1.191 m) erreichen. Endlich, der erste Forstweg, und dieser schlängelt sich immer höher und immer weiter in den Süden bis zur Weidener Hütte (1.800 m). Für einen Nachmittag bei diesem Wetter eine gut kalkulierte, kurze Etappe, denn in der Weidener Hütte ist der Rad-Tag zunächst zu Ende. In der Stube wärmen wir uns auf, die heiße Dusche gibt was her, und auch der Trockenraum hält, was er verspricht. Wir sind gerüstet für Tag 2.

weidener-huette

…, die Weidener Hütte