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Impressionen aus Odense, Göttingen und Fulda

Den Vormittag in Schweden (Göteborg, Malmö), den Nachmittag in Dänemark – so war unser Fahrplan von Nord nach Süd. Dank des Reifenplatzers auf der Autobahn bei Helsingborg hatten wir gute zwei Stunden Verspätung. Irgendwie hatten wir es an diesem Tag mit den Reifen und – ein Unglück kommt selten allein – auch einen Defekt am zweiten Hinterreifen. Diesmal noch rechtzeitig entdeckt an einer Tankstelle in Odense, Dänemark. Und zufällig war auch jemand vom dänischen Automobilclub anwesend, so dass wir den Reifen geflickt bekamen – auch an einem Sonntag. An dieser Stelle auch vielen Dank an den ÖAMTC! Die Stadt Odense macht einen sehr feinen Eindruck mit einem hübschen Altstadtkern und angenehmen Grünanlagen. Beate gefallen wie immer die alten Räder und die sehr breiten Fahrradstreifen. Dänemark ist, wie wir schon vor gut zehn Jahren in Kopenhagen und Koge sehen konnten, eine Fahrradnation.

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Odense

Einem Nachtmahl in Flensburg folgt eine stürmische Fahrt durch Hamburg in die Lüneburger Heide, wo wir unser Nachtlager aufschlagen. Ein Uhu begleitet uns akkustisch ins Land der Träume, am Morgen ist wieder Eiskratzen angesagt. Den ersten Kaffee holen wir uns bei einem Stop in der Uni-Stadt Göttingen. So billig kommen wir mit einem Frühstück selten davon. Aber das ist eben der Vorteil, wenn man sich in ein Studentenviertel begibt. Für eine deutsche Stadt hat Göttingen recht viel Historisches zu bieten, der Kern ist immer noch erhalten.

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Göttingen

Der letzte große Halt vor der Rückkehr aus Nordfjorden, Sonnmore und Romsdalen bietet sich mit Fulda an. Fulda ist ebenso wie Göttingen eine Universitätsstadt mit einer reichen (Barock-)Geschichte. Wir genießen die Sonne und das unstressige Flair auch an einem Montag. Warum die Stadtbibliothek Gästen keinen Internet-Zugang gewährt, bleibt mir allerdings ein Rätsel. Eine nette Studentin überläßt uns für fünf Minuten der Recherche ihren Arbeitsplatz.

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Fulda